In Hann. Münden wird die Hundesteuer angehoben

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In Hann. Münden müssen Hundebesitzer für ihren Vierbeiner tiefer in die Tasche greifen.

Ab Januar zahlen Hundebesitzer mehr für ihre Vierbeiner

Hann. Münden.  Während der Ratssitzung in der vergangenen Woche stimmten die Ratsmitglieder mit großer Mehrheit für eine Neufassung der Hundesteuersatzung. Daniel Bratschek (parteilos), Kirsten Klein und Michael Kaufmann (Aufstehen für Münden) stimmten dagegen, Ines Albrecht-Engel (Münden aktiv) enthielt sich. Mit der Neufassung stimmten der Rat für eine Erhöhung der Gebühren, die ab dem 1. Januar 2019 in Kraft treten wird. Demnach zahlen Hundehalter für einen Hund statt 72 bald 84 Euro, für den zweiten 132 Euro und für jeden weiteren Vierbeiner 144 Euro. Die Steuer für „gefährliche Hunde“ steigt um 60 Euro auf 480 Euro an. Etwa 1.600 Vierbeiner gibt es in Hann. Münden, auf deren Herrchen die Erhöhung mit dem Jahreswechsel zukommt.

,Haben vergleichsweise niedrige Hundersteuersätze’

Heiko Bete (SPD) begründete die Erhöhung so: „Dabei geht es nicht um Sinn oder Unsinn. Die Stadt steckt in einer prekären Finanzlage. Laut der Kommunalaufsicht sollen wir jede Einnahmemöglichkeit ausschöpfen. Im Vergleich zu anderen Städten haben wir vergleichsweise niedrige Steuersätze. In Göttingen liegt die Gebühr für einen Hund bei 120 Euro. Die letzte Erhöhung erfolgte 2011. Von der ursprünglich geplanten Eröhung für den ersten Hund um 24 Euro ist der Stadtrat abgerückt. Die Erhöhung auf 84 Euro ist ein Kompromiss zwischen finanzieller Erfordernis und der sozialen Wirkung.“ Angelika Deutsch (CDU) hält die Erhöhung für „sozial verträglich“. Sie regte an, einen Teil der Mehreinnahmen für das Aufstellen von weiteren Hundekotbeutelhaltern zu nutzen. Daniel Bratschek (parteilos) lehnte den Antrag ab: „Die Hundehalter sind nicht für die Sanierung des Haushaltes heranzuziehen.“

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