Ein ,Ja’ für den Kasten - Initiative setzt sich für die Öffnung der Kult-Kneipe ein

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Hann. Münden. Seit 1. Juni ist die Tür zum "Kasten" in Hann. Münden zu. Die Szene-Kneipe musste "aufgrund der nach 10 Jahren ausgel

Hann. Münden. Seit 1. Juni ist die Tür zum "Kasten" in Hann. Münden zu. Die Szene-Kneipe musste "aufgrund der nach 10 Jahren ausgelaufenen Baugenehmigung geschlossenwerden . Die neu  gestellten Bauanträge befinden sich noch immer in der Bearbeitung", informierte Kasten-Inhaber Timo Kenar am Samstag. Für ihn bedeutet die Schließung ein, wie er sagt, massives wirtschaftliches Problem."Das statische Gutachten,  welches vom  zuständigen Bauamt der Stadt Hann. Münden gefordert wurde, wird in den nächsten Tagen vom Ingenieur freigegeben. Gerüchte um eine Einsturzgefahr des Gebäudes konnten seitens des zuständigen Statikers bislang nicht bestätigt werden", so Kenar weiter.Doch lange warten wollen viele junge Leute aus Hann. Münden nicht. Sie wollen, dass "ihr Kasten" schnell wieder aufmacht.   "Weil es keine Kneipe für junge Leute in Hann. Münden gibt und andere Wochenendmöglichkeiten gibt es nicht", sagt die 27-jährige Politikwissenschaftlerin Lisa Dionysius aus Hann. Münden, die ehemals im Kasten gekellnert hat. Vergangene Woche hat sie eine Unterschriften- Aktion gestartet, damit die Kneipe bald wieder aufmachen kann.  Die  Aktion hat sie extra in eine Facebook-Gruppe "Unterstützt den Kasten" angekündigt. Am Mittwoch und am Samstag gab es Unterschriftenaktionen in Hann. Münden. "Wir haben dabei von vielen Eltern gehört, dass es ihnen auch lieber wäre, wenn ihre Kinder in Münden weggehen könnten und nicht in andere Städte fahren müssen – viele sind auch Fahranfänger", sagte Lisa Dionysius.Timo Kenar, die Verpächterin Helga Mansaray und auch Lisa Dionysius hoffen, dass das bekundete öffentliche Interesse, Bewegung in die amtlichen Vorgänge bringt."Wir wollen auch die Sicherheit für die Gäste. Ich hoffe auf Unterstützung der Stadt, dass wir wieder öffnen können", sagte Kenar.  Die Unterschriften der Hilfsaktion wollen Lisa Dionysus und ihre Mitstreiter am 19. Oktober an Bürgermeister Klaus Burhenne übergeben.

Auf Anfrage der MÜNDENER RUNDSCHAU teilte die Stadt Hann. Münden mit, dass sie grundsätzlich bestrebt ist, den Jugendlichen in Hann. Münden wieder einen Treffpunkt zu bieten. Dabei müssten aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Dazu habe es bereits in der vergangenen Woche ein Gespräch zwischen Timo Kenar und dem Leiter der Stadtentwicklung  gegeben, bei dem  er erneut darauf hingewiesen wurde, dass sein Bauantrag zu komplettieren ist.  Sobald prüffähige Unterlagen vollständig vorlägen und die Eignung des Gebäudes für die vorgesehenen Zwecke nachgewiesen sei, könne das Baugenehmigungsverfahren abgeschlossen werden, so die Pressesprecherin der Stadt Hann. Münden, Julia Bytom am Montag.  Außerdem habe Bürgermeister Klaus Burhenne ein Gespräch mit Timo Kenar angeboten, dass in dieser Woche stattfinden soll.

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