Abschusszahlen erfüllt

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Zur Hegeschau wurde Dr. Jochen Kleinschmidt (Mitte) stellvertretend von Dieter Buhse (2. von re.), dem Vorsitzenden der Jägerschaft Münden, zum Ehrenmitglied der Landesjägerschaft Niedersachsen ernannt. Es gratulierten außerdem Uwe Beyer (li.), Klaus Horst (re.), beide im Vorstand der Jägerschaft Münden sowie Kreisjägermeister Axel Eichendorff (2. von li.).

Jägerschaft Münden mit erreichter Quote zufrieden

Landwehrhagen.  In der jüngsten Jagdsaison haben die Mitglieder der Jägerschaft Münden die Quote der Abschusszahlen weitestgehend erfüllt. Das machte Kreisjägermeister Axel Eichendorff kürzlich zur jährlichen Pflichthegeschau im Saal des Gasthauses „Zum König von Hannover“ in Landwehrhagen deutlich. Die erlegten Tiere im Altkreis Münden wurden registriert, die Geweihe, Gehörn und Gebisse ausgestellt. Die Geweihe fanden bei Besuchern, den Jungjägern und auch gestandenen Jägern großes Interesse und warfen viele Fragen auf. Die Ausbilder Thorsten-Dirk-Lahme und Hartmut Gundlach erklärten, dass das Alter eines Hirsches nicht am Geweih erkennbar sei. Das Alter der Tiere lässt sich am Zahnabschliff ziemlich genau erkennen. Dort bilden sich ähnlich wie beim Baum Jahresringe. Allerding lässt sich das erst am erlegten Tier feststellen. Die Besprechung des Rotwilds (Hirsche) obliegt Axel Eichendorff, für das Reh- und Schwarzwild (Wildschweine) ist Uwe Beyer von der Jägerschaft Münden zuständig.

Wildschweine blieben lieber im Dickicht

In der jüngsten Jagdsaison (2016/17) haben die Mitglieder der Jägerschaft Münden die Quote der Abschusszahlen weitestgehend erfüllt. Den größten Anteil machte das Rehwild mit 1.364 Tieren aus, genau so viel wie im Vorjahr. An Schwarzwild wurden 892 Tiere geschossen, 295 Stück weniger als im Vorjahr. Das liegt an dem Winter mit wenig Schnee und vielen verregneten Vollmondnächsten im Sommer. Da blieben die Wildschweine eher im Dickicht. Beim Rotwild wurden 192 Tiere zur Strecke gebracht, genau so viel wie im Vorjahr. Weiterhin ließen 41 Hasen, 457 Füchse, 594 Waschbären, 18 Steinmarder und 41 Dachse ihr Leben. In dieser Zahlenreihe ist auch das Fallwild erfasst, das Opfer des Straßenverkehrs wurde. Zum Fallwild zählen noch zwei Luchse und drei Baummarder. Hinzu kommen noch 35 Ringeltauben, fünf Nilgänse, 73 Stockenten, 241 Krähen und 44 Elstern. Um den Wildbestand unter Kontrolle zu halten, gibt die Untere Jagdbehörde des Landkreises die Abschusszahlen jährlich vor, die Revierbesitzer müssen dann dafür sorgen, dass die Vorgaben erfüllt werden. Der Wildbestand in den Wäldern muss in Grenzen gehalten werden, sonst haben nachwachsende Bäume in den Wäldern keine Chance und sie würden eingehen.

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