Jahresauftakt in Staufenberg mit musikalischen Highlights

(V.li.) Stefan Müller vom Staufenberger Gemeindeservice, Bürgermeister Bernd Grebenstein, Christa und Manfred Siebert.

Bürgermeister Bernd Grebenstein lud zum Neujahrsempfang der Gemeinde Staufenberg ein.

Von HELGA PIEKATZ

Staufenberg-Landwehrhagen. Abwechslungsreich war der Neujahrsempfang der Gemeinde Staufenberg am Sonntag im Kultursaal des Rathauses. Neben der Proklamation der Schützen und der Rede des Bürgermeisters Bernd Grebenstein gab es Gesangseinlagen der Grundschule Uschlag, der Sternsinger der Katholischen Kirche und des Gesangvereins Speele.

Bürgermeister Bernd Grebenstein ging in seiner Rede auf die Terrorgefahr in Deutschland ein. "…jetzt erst recht zusammenhalten und zeigen, dass wir eine intakte soziale Gemeinschaft sind und ohne Hilfsbereitschaft dem Nächsten gegenüber dauerhaft nicht existieren können." Und weiter "Ein großes und übergeordnetes Thema der nächsten Jahre wird es sein, die Attraktivität und Lebensqualität in Staufenberg mit all seinen Ortsteilen zu erhöhen".

Einiges wurde bereits eingeleitet: Ein guter Schulterschluss mit den Feuerwehren, ein erstes Baugebiet mit zwölf Bauplätzen, Erhöhung der Mobilität durch das "Konzept Einkaufsbus", Erfüllung der Brandschutzauflagen für die Grundschulen Uschlag und Landwehrhagen und Verbesserung des Radwegenetzes. In Planung sei der Inklusionsumbau beider Grundschulen. Besonders betonte er die Maßnahmen in der Kämmerei, die zu einer "zeitnahen Rechnungslegung von Jahresabschlüssen" führen und somit die Handlungsfähigkeit erhöhen wird, durch eine viel bessere "Gesamtbetrachtung unserer finanziellen Verhältnisse". In 2016 stand das Gemeindeentwicklungskonzept ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) im Focus. "Mit einem klar definierten Ziel- und Handlungsrahmen werden wir ab diesem Jahr die Zukunft unserer Gemeinde aktiv … unter Einbeziehung aller Ortschaften gestalten".

Die neunjährige Anastasia spielte auf der Geige "Ariels Wellenreise" und wurde von der ebenfalls neunjährigen Charlotte auf dem E-Piano begleitet. Lehrerin Sabine Göttlich, die den Chor der Grundschule Uschlag und die Orchester AG leitet, trug ebenfalls ein Musikstück auf dem Piano zusammen mit Geigerin Birgit Krauspenhaar vor. Der Schülerchor Uschlag sang "Ein gutes Wort ist wie ein Licht im Dunkeln".  Das Lied "Wir wissen nicht, was morgen wird", vorgetragen vom Gesangverein Speele stimmte besinnlich. Da der Chorleiter Erich Usemann kürzlich Geburtstag hatte, sang das Publikum auf Vorschlag des Bürgermeisters ein Geburtstagsständchen.

Sternsinger sammeln für Kenia

18 Sternsinger im Alter von vier bis 13 Jahren waren "freiwillig und bei Eiseskälte" in 160 Häuser, davon in drei Seniorenheime, gegangen, berichtete Anke Krebs. Schirmherrin der Aktion war Silke Kuri. Dabei hatten die Kinder in ihren farbenprächtigen orientalischen Kostümen 1.545,10 Euro gesammelt. Der achtjährige Maximilian Walter, als Balthasar und der neunjährige Jona Krebs, als Caspar, sammelten nochmal 332,93 Euro vom Publikum im Saal. Diese Summe stockte spontan eine Anwesende auf 2.000 Euro auf. Das Geld ist für Kinder in Kenia bestimmt. Über der Rathaustür befestigten Alea und Theresa den Segen C+M+B (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus).

Bei der Proklamation der Schützen gab es erstmals einen ersten und zweiten Prinzen und eine erste und zweite Prinzessin. Das waren Marcel Tews vom SSC Landwehrhagen (1. Prinz), Fin Neuhäuser SV Uschlag (2. Prinz), Katarina Schulze, SV Uschlag, (1. Prinzessin) und Franziska Spengler, SSC Landwehrhagen (2. Prinzessin). Schützenkönig ist Tim Rösinger vom SV Uschlag, Schützenkönigin Christine Unger vom SSV Speele. Gina Maria Tews vom SSC Landwehrhagen ist Jugendkönigin, Tim Bachmann vom SSC Landwehrhagen, Jugendkönig.Zum Schluss dankte Grebenstein allen Ehrenamtlichen in Vereinen, Verbänden, privaten Initiativen, Lehrerinnen und Lehrern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung und allen Bürgerinnen und Bürger, die "zur Gestaltung unserer Zukunft" beitragen. Besonderer Dank ging an Stefan Müller vom Staufenberger Gemeindeservice und seiner Truppe.

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