Mündener Kindertag im Glück

Farblich schon ganz nah dran an der Pfadfinderkluft zeigte sich Bürgermeister Harald Wegener (3.v.li.) beim Besuch der „Royal Rangers“. (Hinten, v.li.) Nico Tristram, Franziska Lindemann, Sabrina Torke, Stammleiter Alexander Torke sowie (vorne, v.li.) Jona, Joel und Simon freuten sich über den hohen Besuch.
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Farblich schon ganz nah dran an der Pfadfinderkluft zeigte sich Bürgermeister Harald Wegener (3.v.li.) beim Besuch der „Royal Rangers“. (Hinten, v.li.) Nico Tristram, Franziska Lindemann, Sabrina Torke, Stammleiter Alexander Torke sowie (vorne, v.li.) Jona, Joel und Simon freuten sich über den hohen Besuch.
Farblich schon ganz nah dran an der Pfadfinderkluft zeigte sich Bürgermeister Harald Wegener (3.v.li.) beim Besuch der „Royal Rangers“. (Hinten, v.li.) Nico Tristram, Franziska Lindemann, Sabrina Torke, Stammleiter Alexander Torke sowie (vorne, v.li.) Jona, Joel und Simon freuten sich über den hohen Besuch.
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Farblich schon ganz nah dran an der Pfadfinderkluft zeigte sich Bürgermeister Harald Wegener (3.v.li.) beim Besuch der „Royal Rangers“. (Hinten, v.li.) Nico Tristram, Franziska Lindemann, Sabrina Torke, Stammleiter Alexander Torke sowie (vorne, v.li.) Jona, Joel und Simon freuten sich über den hohen Besuch.
Impressionen vom Kindertag 2017
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Impressionen vom Kindertag 2017
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Impressionen vom Kindertag 2017
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Impressionen vom Kindertag 2017

Wetter spielte am Sonntag mit und bescherte der Innenstadt eine hohe Besucherzahl

Hann. Münden. Das Glück ist mit den Tüchtigen. Am Sonntag traf der Spruch auf den Kindertag zu. Die Mündener Gilde hatte zu einem Fest für die ganze Familie eingeladen und die Rechnung ging, vor allem aufgrund des guten Wetters auf. Tausende zog es in die Straßen der Dreiflüssestadt und schnell vergessen waren die regnerischen Tage zuvor. Hier lockten geöffnete Geschäfte die älteren und Aktionen von Unternehmen, Verbänden und Vereinen die jüngeren Generationen an. Während auf der Kirchplatzbühne Kindergruppen zu fetziger Musik einstudierte Choreografien vollführten, tummelten sich an den zahlreichen Ständen neugierige Kids. In den Wallanlagen beispielsweise hatte der Stamm 156 der Royal Rangers sein Lager aufgeschlagen. Die christlichen Pfadfinder, die in Volkmarshausen beheimatet sind, gründeten sich 1995. Über 20.000 Mitglieder, die sich auf 500 Stamm-Posten verteilen, zählen sie bundesweit. Gegründet wurden sie einst von John Henry Barnes im amerikanischen Springfield. Daher auch der Name. Wie Stammleiter Alexander Torke informierte, bastelten die Pfadfinder mit den jungen Besuchern Teambanner, lasen Fährten und backten Stockbrot. Da kam schon etwas Flair der Wildnis auf.

Von Ruderern und Nichtschwimmern

Einige hundert Meter Luftlinie entfernt saßen die Mündener Ruderer auf dem Trockenen: „Auch wir wollen uns natürlich präsentieren was allerdings ohne ausreichend Wasser etwas schwierig ist“, erklärte Thomas Kossert, Trainer des Mündener Rudervereins. Deshalb hatte die Mitglieder auch Ruderergometer mitgebracht, um Besuchern zu zeigen, worauf es bei der Sportart ankommt, nämlich Koordination, Kraft und Ausdauer. Etwa 30 Jugendliche sind im Ruderverein aktiv, dem sich aktuell 225 Mitglieder angeschlossen haben. Der Nachwuchs nimmt regelmäßig an Deutschen Meisterschaften teil und das mit großem Erfolg. Dafür hat die Freizeitbeschäftigung ihren Preis: Der auf dem Rasen ausgestellte „Vierer“, das Boot, an in dem vier Sportler hintereinander gemeinsam in die Riemen greifen, kostet etwa 12.000 Euro, wiegt dafür aber gerade mal 100 Kilo. Gute Ausrüstung hat nun mal ihren Preis. Auch wenn der Sport nur angedeutet werden konnte, war Kossert zufrieden mit dem Zuspruch: „Der Kindertag bietet Vereinen wie uns eine sehr gute Gelegenheit sich zu präsentieren. Am Ruderbetrieb teilnehmen könnten Kinder ab 10 Jahren – vorausgesetzt sie hätten das Schwimmen gelernt. Schwimmen lernen ist auch das Thema der DLRG Hann. Münden. Mit einem Motorboot zeigten sich die Retter in Rot und ziehen vor allem Kleinkinder an. Die waren vom dem Fahrzeug und seinem großen Lenkrad sehr beeindruckt. Wenn sie etwas älter sind, werden auch sie vielleicht einen der Schwimmkurse besuchen, die die Rettungsschwimmer anbieten: „Bis jetzt haben wir viele Nachfragen und acht Anmeldungen für unsere Kurse erhalten. Wir unterrichten im Sommer im Hochbad und im Winter im Hallenbad Reinhardshagen“, teilt Hans-Jürgen Kriegs mit. Die Nachfrage wachse von Jahr zu Jahr, aber leider auch die Zahl der Nichtschwimmer. Offenbar wird das Thema nicht so recht ernst genommen.

Kick an der Rotunde

Vor der Rotunde rollte der Ball. Der Tuspo Weser Gimte bat hier zum schnellen Kick. Geschicklichkeit war beim Lupfen in Plastikeimer, Köpfchen beim Kopfball-Tennis gefragt. Wer sich richtig austoben wollte, konnte das im Soccer-Käfig Mann gegen Mann tun. Ete Maar war die Erleichterung über die mehr und mehr hervorkommende Sonne anzumerken. Auch er hatte mit mehreren Helfern in die Hände gespuckt, um seinen Verein dem Nachwuchs angemessen präsentieren zu können: „Bei Regen wäre hier doch kaum etwas los gewesen. Da hatten wir wirklich Glück.“ So wie Maar dachten an dem Tag sicherlich viele.

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