Klein: "Das Verhalten der Sparkasse Münden ist nicht zu akzeptieren!"

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Ratsfrau Kirsten Klein (Die Linke.) reagiert auf den Presseartikel "Wir werden flexibler" online veröffentlicht auf www.muendener-rundscha

Ratsfrau Kirsten Klein (Die Linke.) reagiert auf den Presseartikel "Wir werden flexibler" online veröffentlicht auf www.muendener-rundschau.de am 16. Oktober.

Mit größter Verwunderung habe ich den Presseartikel "Wir werden flexibler" gelesen. Die Sparkasse investiert knapp zwei Millionen Euro für einen Umbau der Hauptgeschäftsstelle und der Filiale in Uschlag. Ich frage mich hier allen Ernstes, was sind dem Vorstand der Sparkasse Münden im Gegensatz dazu die Menschen mit Behinderung wert? Hier werden auf der einen Seite zwei Millionen Euro für Modernisierungen ausgegeben, auf der anderen Seite scheut man als Eigentümer des Gebäudes Bahnhofstraße 27, in dem sich die Postagentur befindet, die Finanzierung eines Behinderten gerechten Zugangs. In einem Schreiben vom 8. Oktober 2012 habe ich mich nochmals an die Sparkasse Münden gewandt, um zu erfahren, welche Schritte sie als Eigentümer dieser Immobilie unternehmen werde, das Gebäude dem UN Übereinkommen anzupassen?Die Antwort besteht meiner Meinung nach wieder hauptsächlich aus unakzeptablen Ausreden. Obwohl die Postfiliale, für jeden mit bloßem Auge zu erkennen, keinen Behinderten gerechten Zugang hat, sieht der Sparkassenvorstand derzeit keine Notwendigkeit und Möglichkeit, aufwendige Umbaumaßnahmen durchzuführen. Zudem wird wieder einmal den Mietern der "Schwarze Peter" zugeschoben. Bei Barrierefreiheit geht es nicht um zusätzlichen Luxus. Hier geht es um die Rechte für Menschen mit Behinderung. Nicht die Menschen mit Behinderung müssen sich anpassen, sondern die Gesellschaft ist hier in der Pflicht alle Voraussetzungen für die volle und selbstbestimmte Teilhabe all ihrer Mitglieder zu sorgen. Das Verhalten der Sparkasse Münden ist nicht zu akzeptieren!Ich appelliere hiermit ausdrücklich an Herrn Scheffler und Herrn Kühlewindt ihren bisherigen Standpunkt nochmals zu überdenken! Treffen Sie hier eine Entscheidung "für die Menschen mit Behinderung" und nehmen Sie auch hier "Geld in die Hand". Nehmen Sie "Geld in die Hand", um "allen Menschen" den Zugang zur Postagentur zu ermöglichen.

Ratsfrau Kirsten Klein,Die Linke.,Ortsverband Hann. Münden

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