Kleine Helfer ganz groß: Erste-Hilfe-Tag der ASJ Hann. Münden

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Erste Hilfe: Ole (li.) und Fabiola (re.) lernen Verbände anzulegen. Vivien von der ASJ Niedersachsen unterstützt sie dabei. 

Beim Aktionstag „Starke Kids" der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) Hann. Münden lernten die Kinder, was es mit der Ersten Hilfe auf sich hat.

Hann. Münden. Was passiert, wenn man die 112 wählt? Was ist eine Rettungskette und wie sieht ein Krankenwagen von innen aus? Auf all dies gab es beim Aktionstag „Starke Kids“ eine Antwort.

Erste Hilfe und Selbstbehauptung

Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) Hann. Münden des ASB-Kreisverband Göttingen-Land, hatte am Sonntag zusammen mit der ASJ Niedersachsen zu der spannenden Ferienaktion nach Hann. Münden eingeladen. Der ganze Tag stand unter dem Motto „Erste Hilfe und Selbstbehauptung“ und hatte das Ziel, die Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken. Dazu fanden Workshops zur Ersten Hilfe sowie zu den Themen Eigenschutz und Selbstsicherheit im Sinne des ASJ-Präventionskonzepts „wachSam“ statt.

Im Rettungswagen: ASB-Rettungssanitäter Fabio Pache erklärte die Ausstattung des Einsatzfahrzeugs, wie das Pulsoximeter.

Von der ASJ Hann. Münden hatten Koordinatorin Silvia Pethran, Jugendleiterin Susanne Hoege, Gruppenleiterin Rebecca Rippe mit weiteren ehrenamtlichen Helfern und ASB-Rettungskräften für das Rahmenprogramm gesorgt. Ein Luftballonwettbewerb und vieles mehr hatten sie vorbereitet. Zur Stärkung zwischen den Workshops gab es Obst, Kuchen und zum Abschluss Gegrilltes.

Der siebenjährige Phil hatte Freude beim Erlernen von lebensrettenden Erste-Hilfe-Sofort-Maßnahmen: „Ich fand die stabile Seitenlage am Besten“, meinte er. Auch das Anlegen eines Kopfverbandes gehörte zum ersten Workshop-Teil. Im zweiten Teil ging es um das ASJ-Präventionskonzept „wachSam“, was für wachsame Samariter steht, die auf sich und andere achten.

Starke Kids: Im Präventions-Workshop „wachSam“ schätzen die Teilnehmer über ein Ampel-System ein, welche besprochenen Alltagssituationen für sie okay sind und welche nicht.

Die jungen Teilnehmer im Alter von sechs bis 14 Jahren erfuhren, wie man Grenzen empfindet und Grenzen von anderen wahrt. Sie lernten Konfliktsituationen zu bewerten und auch „Stop“ zu sagen. „Die Kinder sind schon sicherer, wenn sie aus den Workshops gehen. Wir haben das Gefühl, sie nehmen was mit, vor allem zum Thema ,Anti-Mobbing‘, resümierte Anja, die mit Vivien, Anna und Claudia das vierköpfige Projektteam der ASJ Niedersachsen bildeten

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