Konzerte im Mündener Wald

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Ivo Ring (Gitarre) und Marcel Selly (Akkordeon).

Saison der Freilichtbühne am Tannenkamp eröffnet

Michael Holderbusch.

Hann.Münden. Morgens Regen, aber abends angenehm warmes und trockenes Wetter beim Opening auf der kürzlich wieder hergestellten Freilichtbühne. Rudi Benkelberg, zweiter Vorsitzender des Fördervereins, begrüßte am Freitag die Freunde der guten Musik. Seit eineinhalb Jahren seien Ring & Selly in Münden unterwegs. Für das Duo aus Reinhardshagen war es der dritte Auftritt in Münden (bei „Münden live“ waren sie dabei). Ihre Songs, alle auf Deutsch, haben sie selbst geschrieben. Marcel Selly und Ivo Ring begleiten ihren Gesang mit Gitarren, Mandoline und Akkordeon. Aus ihrem ersten Album vom letzten Jahr trugen sie „Disco, Disco, Disco“ vor und aus dem diesjährigen zweiten den Haupttitel „Der Sachbearbeiter“, der die Akten „Von A nach B, von B nach C“ schiebt. Ihre Lieder handeln von Liebe, von verschmähter, liebloser oder besonderer. Eines der Lieder jedoch ist über den „gelben Vogel über dem großen Teich“, gemeint ist Trump. Die Texte sind mal witzig, mal melancholisch, die Musik zum Mitklatschen, Mitsingen und Mittanzen. Ein „Dreikäsehoch“ machte es vor. Er tanzte vor der Bühne zum Takt, dann kamen noch zwei weitere Knirpse dazu. Marcel Selly, der die Stücke ansagte, freute sich über das zahlreiche Publikum „Es ist ja doch schön voll geworden“. Die Zuschauer klatschten begeistert.

Stürmischen Applaus erhielt auch der Baunataler Michael Holderbusch. Meist ist er im Raum Kassel zu hören. Auf der Freilichtbühne trat er zum zweiten Mal auf. Im April hatte er sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Seine englischen Songs stammen aus den 60er, 70er und 80er Jahren. Darunter das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Ebenso singt er gegen Gewalt und Krieg „leider gibt es das, aber wir brauchen das nicht“. Mit seiner rockig-rauen Stimme coverte er bekannte Rockmusiker. Manchen Ton hielt er zur Begeisterung der Zuhörer unglaublich lang an.

Bei diesem „Hutkonzert“, wo jeder nach dem Auftritt so viel gibt wie er möchte, konnten die Gäste erfrischende Getränke und Bratwürstchen genießen. Rudi Benkelberg lobte am Ende der Veranstaltung das „supertolle und disziplinierte Publikum“. „Im Namen aller Mitglieder des Fördervereins und der drei Musiker ein fettes Dankeschön“!

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