Krippenanbau in Uschlag offiziell eingeweiht

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Bernd Grebenstein pflanzte zusammen mit Susanne Christ ein Tannenbäumchen, das sinnbildlich insbesondere für die Kleinen sein soll, die neu in der Krippe angekommen sind und noch ankommen werden. Mögen die Kinder unter guter Führung und in guten Händen langsam und behutsam heranwachsen, so wie das Tannenbäumchen.

Langer Vorlauf, schnelle Umsetzung - nach 18 Monaten ist die Erweiterung der Einrichtung geschafft

Staufenberg/Uschlag. Feierlaune herrschte kürzlich in Uschlag, denn der Krippenanbau wurde offiziell mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht und die bestehende Kita feierte ihren 60. Geburtstag. Mit einer Andacht in der Kirche, bei der die Mädchen und Jungen der Kita ein weihnachtliches Stück aufführten, begannen die Feierlichkeiten. Um Eltern, Angehörigen und Interessierten aus Uschlag den Werdegang der Baumaßnahmen vor Augen zu führen, nannte Bürgermeister Bernd Grebenstein einige Stationen der Bauphase. Vorweg betonte er, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen sehr groß ist und auch in Zukunft anhaltend hoch sein wird.

Deshalb habe man im politischen Raum lange diskutiert, habe dann aber schnell entschieden, die Krippe in Uschlag zu bauen.

„Da die Phasen einer solchen Maßnahme sehr vielschichtig sind, angefangen bei der Bedarfserhebung und der Konzepterstellung, über die politischen Findungs- und Entscheidungsphasen, sowie der Planungsphase, der Genehmigungsprüfung durch das Kultusministerium, der Baugenehmigung- mit Brandschutzbehörde bis hin zur tatsächlichen Bauumsetzungsphase, vergingen dabei 18 Monate“, schilderte Grebenstein.

Viermonatige Bauzeit

Basteln fand beim Tag der offenen Tür bei Kindern und Eltern großen Anklang. Auch Bernd Grebenstein (re.) fand Spaß am Herstellen von Adventsschmuck.

Die Bauzeit hingegen, Krippenanbau und Sanierung des Bestandsgebäudes habe nur vier Monate gedauert, so dass Anfang Oktober die ersten Kinder in der Krippe betreut werden konnten. Er stellte fest, dass es nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine meisterliche Leistung war. Dafür bedankte er sich bei allen Beteiligten, wie den politischen Mandatsträgern im Gemeinderat und den Fachausschüssen, dem Architekturbüro Otto mit seinem Team, Stefan Müller vom Staufenberger Gemeindeservice mit seinen Mitarbeitern, allen Handwerkern und Fachbetrieben, den Eltern sowie dem evangelischen Kirchenkreisamt als Träger mit seinem gesamten Mitarbeiterteam, allen voran Susanne Christ als Leiterin mit den Erzieherinnen. „Sie haben stets konstruktiv nicht nur mit geplant und wichtige Entscheidungen getroffen, sondern auch extreme Geduld, Verständnis und insgesamt ein besonderes Engagement während der Bauphase und jetzigen Integrationsphase aufgebracht. Ohne solch ein von Idealismus und mit Herzensangelegenheit geprägtes Engagement und Verhalten wäre das definitiv nicht machbar und möglich gewesen“, so der Bürgermeister. Bei der anschließenden Besichtigung waren Eltern und Angehörige der Kinder begeistert von den Krippenräumen, die sich in die Architektur des vorhandenen Gebäudes bestens einfügen. Aber auch vom Konzept der Kita, beispielsweise, dass sich Eltern in das Geschehen einbringen können, dass die Kinder von hochqualifizierten und engagierten Erzieherinnen pädagogisch betreut werden, beeindruckte die Besucher. Viele Familien sind froh, in einer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde wohnen zu können.

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