20 Künstler stellten im Mündener Künstlerhaus aus

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(V.li.) Gunhild Lohmann mit „Acrylbild auf Leinwand“ und Anelie Fiebach, im Hintergrund ihr Bild „Sehnsucht“.

Viele Werke lenken den Blick auf die Weihnachtszeit

Hann. Münden. „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“. Diese Worte von Pablo Picasso hat Heike Kahlert als „Dankeschön“ an den großen Maler in einem Acryl-Gemälde eingebunden. Es ist eine „Hommage“ an den berühmten Künstler, denn dieser Satz war „die Initialzündung zum Malen“ vor gut 15 Jahren, erzählt die Mündenerin. Auch ihr Ehemann Uwe ist Künstler und fertigt Skulpturen. Eine „fruchtbare Zusammenarbeit“.

20 Künstler stellten aus

20 Künstlerinnen und Künstler stellten am Wochenende ihre Werke in der Speckstraße 7 aus, vieles mit Blick auf die Weihnachtszeit. Da waren zum Beispiel die beiden Engel aus lufthärtendem Ton und die Weihnachtskugeln aus Pappmaschee von Shanti Ines Kassebom. Oder die aus Leinenstoff genähten, mit Notenpapier beklebten und lackierten Engel von Bruni Senger. Reinhard Magdeburg zeigte dekorative Herzen, Sterne, Leuchten und Vasen aus unbehandeltem Holz. Seine Frau Sabine hatte kleine Herzen, Sternchen und Engelchen zum Aufhängen an ein Gesteck oder den Tannenbaum. Ferner Streichholzschachteln mit bunten Motiven und Doppelkartenvon Helga Reimann aus Dransfeld sowie Kunst- und Weihnachtskarten, alles Unikate, von Gabriele Greinke aus Kassel. Aber auch eine Reihe zeitloser Gemälde, wie die stimmungsvollen, teils farbenfrohen Bilder von Siegfried Lotze von dem Fluss Leie in Flandern. Karl-Heinz Hübner malte eine Mutter in rotem Kleid mit einem Kind auf dem Arm und hat dieses Bild „Farbe im Leben“ genannt. „Drei krasse Katzen“ von Uschi Senff, jede mit einem anderen Gesichtsausdruck, sehen mal menschlich, mal bedrohlich aus. Reinhard Magdeburg eröffnete die Vernissage im Namen des KunstNetzes. Es gäbe eine Reihe von Kleinformaten und das komme der beeindruckenden Vielfalt entgegen. „Sprechen Sie die Künstler an, das Verständnis für das Gemälde komme „auch von Kommunikation, denn jedes Bild hat auch eine Geschichte“, so Magdeburg.

Heike Kahlert, mit Ehemann Uwe.

Geschichten erzählen die filigrane Drahtfiguren von Claudia König-Becker aus Hann. Münden. Da geht die Dame mit ihrem Hund spazieren, ein Liebespaar steht nah beieinander, er gibt ihr einen Blumenstrauß. Dort ist auch der Weihnachtsmann mit einem Päckchen. Helmut Becker fotografierte Sehenswürdigkeiten der geschichtsträchtigen Fachwerkstadt. Über 200 Detail-Miniaturen im Format 10 x 10 Zentimeter sind so entstanden. Ein Hingucker ist ein großformatiges Gemälde. Beim Ausbau des Künstlerhauses Speckstraße war das gesamte Gebälk sichtbar. So wie es von unten nach oben schauend aussah hat Gaby Meyer es in Rottönen abgebildet. Weitere Künstlerinnen zeigten einige ihrer Werke. Zum Beispiel Gunhild Lohmann ein „Acrylbild auf Leinwand“ und blaue Stimmungsbilder, Anelie Fiebach ihr Lieblingsbild „Sehnsucht“ aus dem Jahr 1982. Interessierte an Kunstobjekten können sich direkt an das KunstNetz wenden. Kontakt über info@muendenerkunstnetz.de.

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