Landesforsten beseitigen geschädigte Buchen, Lärchen und Ahornbäume

Entlang der Landstraße 563 schlagen die Niedersächsischen Landesforsten von Insekten und Pilzen geschädigte Bäume. Der Bereich zwischen Nieste und Kleinalmerode ist bis zum 27. November gesperrt.
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Entlang der Landstraße 563 schlagen die Niedersächsischen Landesforsten von Insekten und Pilzen geschädigte Bäume. Der Bereich zwischen Nieste und Kleinalmerode ist bis zum 27. November gesperrt.

L563 zwischen Nieste und Kleinalmerode ab Montag, 9. November, gesperrt

Hann. Münden/Witzenhausen. Das Niedersächsische Forstamt Münden entfernt aus Verkehrssicherungsgründen Bäume entlang der Landstraße 563. Betroffen ist der Straßenabschnitt vom Ortsausgang Nieste bis zum Ortsausgang Kleinalmerode. Eine Umleitung für die Dauer der Vollsperrung bis Freitag, 27. November, ist ausgeschildert. „Wir fällen insgesamt rund 150 alte Buchen, Lärchen und Ahornbäume mit Trockenschäden im Nahbereich der Landstraße. Die Bäume sind entweder bereits abgestorben oder zeigen starke Schäden in den Kronen und müssen aus Verkehrssicherungsgründen beseitigt werden“, erläutert Thomas Schmidt-Langenhorst. Der Leiter des Forstamtes Münden hat für die Forstarbeiten ab kommenden Montag eine Vollsperrung beantragt, um die Baumfällungen sicher und schnell ausführen zu können. „Am Wochenende ist die Straße von Samstag 15 Uhr, bis Montag 8 Uhr, für den Verkehr freigegeben“, ergänzt der Forstamtsleiter aus Hemeln.

Verkehrssicherung zuletzt 2010 in dem Waldgebiet

Das waldreiche Teilstück der L 563 war zuletzt 2010 von Fällarbeiten zur Verkehrssicherheit betroffen. Die jetzt anstehenden Arbeiten seien zwingend notwendig, um Autofahrer vor herabbrechenden Ästen und vor Bäumen zu schützen, die vom Steilhang abrutschen können, begründet Thomas Schmidt-Langenhorst den Eingriff in den Straßenverkehr. Das Holz der gefällten Bäume sei kaum mehr nutzbar, weil Stämme und Kronen von Pilzen und teilweise von Insekten befallen seien. Sturm Friederike im Januar 2018 und drei Trockenjahre in Folge hatten die Bäume geschwächt und eine Vermehrung von Borkenkäfern ausgelöst. „Besonders unsere alten Lärchen sind betroffen, aber auch Buchen, Eichen und Eschen sehen nach dem dritten Trockenjahr nicht gut aus“, beschreibt der Forstamtsleiter die angespannte Situation der Waldbäume in Südniedersachsen.

Die Niedersächsischen Landesforsten tragen Jahr für Jahr steigende Ausgaben für Verkehrssicherung entlang öffentlicher Straßen. Die Dürrefolgen und die Borkenkäferschäden seien entlang der Bundes- und Landstraßen überall sichtbar, beobachten die Mündener Forstleute. Die Folge seien steigende Kosten für die Waldbesitzer und einen hohen Arbeitsbedarf in den kommenden Jahren. Die Landesforsten bitten Verkehrsteilnehmer um Verständnis für Forstarbeiten entlang der öffentlichen Straßen. Abgestorbene Bäume sind nur begrenzt standfest und eine latente Gefahrenquelle. Gemeinsam mit den Straßenbauverwaltungen der Landkreise planen Forstleute die Baumfällarbeiten so ein, dass die Einschränkungen möglichst kurzzeitig erfolgen.

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