Landlust statt Landfrust

Im Anschluss an den Gottesdienst mit Pastorin Elisabeth Michalek-Vogel startete am Sonntag der Neujahrsempfang des Ortsrats Hemeln in der Marienkirche

Im Anschluss an den Gottesdienst mit Pastorin Elisabeth Michalek-Vogel startete am Sonntag der Neujahrsempfang des Ortsrats Hemeln in der Marienkirche.Ortsbürgermeister Alfred Urhahn begrüßte die zahlreichen Gäste und gab einen Rückblick auf das Jahr 2010 und eine Vorschau auf das neue Jahr.

Besonders dankte er den Ehrenamtlichen der der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde für ihren Einsatz im Bereich der Senioren- und Jugendarbeit. Diese Aktivitäten und die Angebote der Vereine und Verbände sorgen dafür, dass es in Hemeln noch "Landlust" statt "Landfrust" gibt. "Die Glocken der Marienkirche" war das Thema von Ortsheimatpfleger Walter Henckel in seinem Festvortrag.

In einem interessanten und kurzweiligen Vortrag ging Henckel auf die Geschichte der Glocken ein, die sich vor ca. 5000 Jahren aus Frucht- und Klangschalen entwickelten. Hemeln erhielt die erste Glocke 1322 und eine weitere, größere Glocke von Meister Nikolaus von Stettin im Jahr 1393. "Die Geschichte unserer Glocken ist abwechselnd ein Glaubensbekenntnis und eine Krimi" berichtete Henckel.  Mehrmals wurden die Hemelner ihrer Glocken beraubt. Die heutigen drei Glocken wurden 1974 montiert – während des Vortrages wurden sie einzeln geläutet.

Mit einem Zitat der Glockeninschrift "Mein Geist soll unter uns bleiben" – In diesem unverzagten Geist lasst uns das Jahr 2011 beginnen! beendete der Heimatpfleger seinen Vortrag. Umrahmt wurde der Empfang vom Fötenkreis der Kirchengemeinde unter Leitung von Christiane Brandes.

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