,Lifting’ fast vollendet

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Hann. Münden. Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze e.V. informiert über die Sanierungsarbeiten.

Hann. Münden. Das grüne Gerüst an der Tillyschanze wurde abgebaut. Gerüstbaumeister Peter Offik hatte mit seinen Mitarbeitern das Gerüst über zwei Monate mietfrei dem Förderverein zur Verfügung gestellt. Wer das Bauwerk – frei von Rissen und Falten – neu verfugt in fachmännischer Manier durch die Mitarbeiter der Firma Betzold und Maak – bewundern will, ist jederzeit herzlich willkommen. Die "alte Dame" Tillyschanze wartet nun auf die Vollendung ihres Liftings im nächsten Jahr: Nämlich die Turmsanierung mit der Turmspitze.Die Balustradenabdeckung, die durch Vandalismus teilweise zerstört war, wurde von Steinmetzmeister Peter Bormann erneuert, die Steine von der VR Bank Südniedersachsen gestiftet. Scheinwerfer wurden neu installiert, die Scheinwerfersäule wurde unter Federführung von Stefan Becker mit den Göttinger Werkstätten in Gimte zum Selbstkostenpreis hergestellt. 70 Meter Erdkabel wurden mit Minibagger am Hang verlegt durch Rainer Pethran, Werner Imke, Norbert Offik, Bernhad Schäfer, Manfred Albrecht und Reinhold Heck.  Dann wurde die Scheinwerfersäule einbebaut. Miro Guberac fertigte einen Stahlkasten zum Schutz der Scheinwerfer und half bei der Montage. Uta von Schenck installierte eine Lichtprojektion, die vom Mündener Kulturring gestiftet wurde. Der Förderverein plant weitere Lichtprojekte für die Tillyschanze. Der Kugelwerfer fand einen neuen Platz vor der Terrassse. Beide Beleuchtungen sind jetzt über eine Zeitschaltuhr gesteuert und weithin sichtbar durch die verbreiterte Sichtachse zum Turm. Dr. Manfred Albrecht möchte eine Einschaltung durch Telefon bzw. SMS installieren, z. B. gegen eine dadurch ausgelöste Gebühr – so wie es ja auch bei der Parkplatznutzung schon funktioniert.

Auf dem Skulpturenweg zur Tillyschanze

Wer zur Tillyschanze wandert, findet nun jetzt ein Hinweisschild "Skulpturenweg", die Beschilderung wurde durch Ullrich Schlote von der Mündener Jugendhilfe mit seinen Jugendlichen gefertigt und aufgestellt. Es lohnt sich, die während zwei Jahren auf der Tillyschanze in der Bildhauerwerkstatt entstandenen Arbeiten anzuschauen. Der Förderverein plant mit  Schlote und dem Mündener KunstNetz ein Steinmetzcamp 2014 durchzuführen.Dr. Manfred Albrecht: "Wir leben in einer Stadt mit einer großen Bildhauertradition: Prof. Eberlein, Wüpper, Ekkehard Bouchon, Ulrich Schlote mit der Jugendhilfe. Es gilt hier eine tradition zu pflegen.Denkmal Kunst – Kunst Denkmal, das Mündener KunstNetz – warum nicht auch Hann. Münden zu einem Ort für Künstler und Kunst machen – auch eine Möglichkeit Leerstände zu füllen. Ich fühle, es bewegt sich viel hier in unserer Stadt", so Dr. Albrecht.

Den Großteil der Kosten der diesjährigen Renovierunsarbeiten trägt die Stadt Hann. Münden, 20.000 Euro übernimmt die Bingo Stiftung Umwelt Niedersachsen, 15.000 Euro kann die Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze e. V. aus Spendengeldern beitragen.Im nächsten Jahr sollen Turm und Turmspitze saniert und damit die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein. "Wenn die dafür erforderlichen Kosten unter 100.000 Euro bleiben", so Albrecht, "sind wir voll im Kostenplan. Das wäre eine tolle Sache, besonders im Vergleich zu so vielen anderen Baustellen in der Republik. Wir Mündener können halt Hand in Hand zusammen so etwas schaffen, und wir dürfen darauf stolz sein: Stadtverwaltung, politisch Verantwortliche, der Förderverein mit seinen vielen Aktiven sowie die zahlreichen privaten und betrieblichen Sponsoren. Allerdings: 100.000 Euro sind auch eine Menge Geld. Es geht ins dritte Jahr der Renovierungsarbeiten, das schaffen air auch noch."

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