Lückenschluss zwischen Dransfeld und Scheden

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(V.li.) Jörg Wieland, Vorsitzender des Mündener Touristikvereins und Mündener Bürgermeisterkandidat, Bernd Lesser, Betreiber des Dransfelder Campingplatzes, Landrat Bernhard Reuter, Thomas Baake, Hemelner Ortsratsmitglied, Mathias Eilers, Bürgermeisterkandidat der Samtgemeinde Dransfeld, Friedrich Federkeil, Ortsratsmitglied der Gemeinde Niemetal, Dirk Aue, Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion und Gerald Bindseil, Dransfelder Stadt-ratsmitglied.

Scheden/Dransfeld. Landrat Bernhard Reuter kündigt Ausbau des Fahrradweges an.

Scheden/Dransfeld. Die Bauarbeiten zum Lückenschluss des Fahrradweges, der  Hann. Münden und Göttingen miteinander verbindet, sollen am 16. Mai 2015 beginnen und im Frühjahr 2016 beendet sein. Das teilte Landrat Bernhard Reuter in der vergangenen Woche beim Ortstermin am Gut Wellersen mit.Hier wird der Fahrradweg durch die Bundesstraße 3 unterbrochen und führt entlang der alten Bahntrasse über einen Umweg über Varlosen nach Dransfeld. Ab 2016 soll der Radweg nun direkt an der B3 entlang nach Dransfeld führen und den Radfahrern rund drei Kilometer Wegstrecke ersparen."Die Planfeststellung ist abgeschlossen und die Finanzierung, für die Bund und Land aufkommen, steht soweit. In Hannover und Berlin muss allerdings nochmal quergerechnet werden", informierte Reuter.Außerdem sei der Grunderwerb für den Bau des 3,1 Kilometer langen Stücks noch  nicht ganz im trockenen Tüchern. Mit drei Besitzern müsse noch gesprochen werden. Zu den Kosten des Lückenschlusses konnte der Landrat keine Angaben machen.Wie Jörg Wieland, Vorsitzender des Touristikvereins Hann. Münden, betonte, genieße das Radwandern im Bereich Hann. Münden einen enormen Zuwachs. So sei der Lückenschluss des Fahradweges von großer Wichtigkeit für den Tourismus in der Region.Viele Radler würden während ihrer Reise den ausgezeichneten Campingplatz in Dransfeld anfahren, ein durchgehend sicherer Weg wäre deshalb wichtig.Bernd Lesser, der Betreiber des Drandfelder Campingplatzes erklärte, dass der 50 Kilometer lange Radweg auch für Familien locker zu fahren sei. Die Überquerung der Bundesstraße 3 stelle allerdings immer wieder eine gewissen Gefahrenquelle dar, weil die engen Kurven den Einblick in den Straßenverkehr erschweren würden. Auf dem neuen, 2,30 Meter breiten Fahrradweg hätte sich das Thema erledigt.

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