Mann erschießt Ehefrau in Einbeck

"Kein vorsätzliches Tötungsdelikt": Der Mann schweigt zu den Vorwürfen und befindet sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß

Einbeck/Göttingen. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt gegen einen 48-jährigen Mann aus Einbeck. Ihm wird zur Last gelegt, am vergangenen Dienstag, 14. April, kurz vor Mitternacht seine 27 Jahre alte Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Einbeck mit einer von ihm illegal erworbenen Pistole erschossen zu haben. Der Fokus der Ermittlungen richtet sich auf die Frage, ob es sich um ein vorsätzliches Tötungsdelikt handelt oder ob der Beschuldigte die Geschädigte möglicherweise fahrlässig tötete, weil sich unbeabsichtigt ein Schuss löste.

Schütze wählte den Notruf

Unmittelbar nach der Tat teilte der Beschuldigte über die Notrufleitung der Feuerwehr mit, dass er glaube, seine Ehefrau erschossen zu haben. Da der Beschuldigte massiv unter Alkoholeinfluss stand und ein Arzt aufgrund des Zustandes des Beschuldigten eine Haftfähigkeit verneinte, wurde der Beschuldigte unter polizeilicher Bewachung in ein Krankenhaus gebracht. Zum derzeitigen Zeitpunkt besteht kein dringender Tatverdacht wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts. Der bislang unbestrafte 48-Jährige wurde aus diesem Grunde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt. Er schweigt zu den Vorwürfen. Die Ermittlungen dauern an.

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