Mehrere Unfälle auf der A7

Zwischen der Rastanlage Göttingen und der Anschlussstelle Göttingen-Nord knallte es fast im Minutentakt

Göttingen. Am Donnerstagmorgen mussten Verkehrsteilnehmer, die auf der A 7 in Richtung Hannover unterwegs waren, etwas mehr Fahrtzeit einplanen. Grund hierfür waren mehrere Unfälle zwischen der Rastanlage Göttingen und der Anschlussstelle Göttingen-Nord.

Gegen 7.50 Uhr näherte sich zunächst ein 31-Jähriger aus Kassel mit seinem Skoda einem Stauende und bremste daher sein Fahrzeug ab. Der mit seinem Golf nachfahrende 32-Jährige aus Friedland erkannte dies zu spät und rutschte auf den Vordermann auf. An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Beteiligten fuhren nach der Kollision auf den Standstreifen und warteten dort auf die Polizei.

Gegen 7.55 Uhr - die Polizei war noch nicht vor Ort - fuhr ein 68 Jahre alter Mann aus dem Werra-Meißner-Kreis mit seinem Renault Twingo im zügigeren "stop-and-go" an den auf die Polizei wartenden Beteiligten vorbei, musste dann aber sein Fahrzeug staubedingt bis zum Stillstand abbremsen. Der unmittelbar folgende Lkw-Gliederzug, welcher von einem 50 Jahre alten Mann aus Kassel geführt wurde, konnte gerade noch rechtzeitig anhalten. Der hinter ihm fahrende 45-Jährige aus Polen mit seinem Sattelzug schaffte dies jedoch nicht, fuhr auf den Gliederzug auf und schob diesen gegen den Twingo. Ein 48-Jähriger aus der Tschechei kam am Ende mit einem 12-Tonner ebenfalls nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und prallte leicht auf. An allen Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden, der Lkw musste abgeschleppt werden. Der 50-Jährige aus Kassel erlitt zudem leichte Verletzungen an der Hand. Aufgrund der Unfallsituationen mussten zwei Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden, sodass zähflüssiger bis "stop-and-go-Verkehr" auf etwa acht Kilometer entstand.

Gegen 9.35 Uhr kam es dann am Stauende Höhe Rastanlage Göttingen auf dem Hauptfahrstreifen zu einem weiteren Auffahrunfall: Ein 51-Jähriger aus Polen musste seinen Sattelzug verkehrsbedingt abbremsen, die hinter ihm fahrende 30-Jährige aus dem Landkreis Eichsfeld (mit einem BMW) reagierte rechtzeitig und konnte sicher anhalten. Der dann folgende 22-Jährige Sprinterfahrer aus Polen erkannte die Situation viel zu spät, versuchte noch nach links auszuweichen, streifte zunächst den BMW und prallte anschließend mit signifikantem Geschwindigkeitsüberschuss auf den Sattelzug. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der Sprinterfahrer hatte keine sichtbaren Verletzungen, wurde aber aufgrund der hohen Anprallgeschwindigkeit vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sprinter musste abgeschleppt werden.

Der Verkehr konnte auch hier einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Es kam nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Rubriklistenbild: © Arno Bachert - Fotolia

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