Abstiegskampf: TG Münden trifft am Freitag im Derby auf Rosdorf

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Hoffen auf einen Heimsieg im Derby: (V.li.) Niklas Bolse, Trainer Matthias Linke, Kapitän Jann Rentsch und Pascal Pfaffenbach.

Kapitän Jann Rentsch hofft auf viele Fans: ,Halle muss aus allen Nähten platzen’

Hann. Münden.  Wenn am kommenden Freitag, 23. Februar, 20 Uhr der Anpfiff zu Handball-Oberliga-Partie zwischen der TG Münden und der HG Rosdorf-Grone in der Sporthalle des Grotefend-Gymnasiums angepfiffen wird, hoffen die Hausherren auf breite Unterstützung ihrer Fans. Es geht um den Klassenerhalt. Bislang weiß keiner so genau, wie viele Teams sich am Ende der Saison absteigen. Es könnte theoretisch sogar noch den Fünfletzten treffen, darunter die TG Münden, die momentan von den 14 Teams auf Rang 11 steht. Man habe laut Mannschaftskapitän Jann Rentsch das Ziel Klassenerhalt also noch lange nicht erreicht. In neun noch ausstehenden Begegnungen wollen er und seine Teamkollegen die nötigen Punkte einfahren. Für Rentsch wie auch Christian Grambow wird es das letzte richtige Derby ihrer aktiven Karriere sein, denn nach der Saison ist für beide Schluss. Hoffnung auf einen Sieg macht der Auswärtssieg gegen die Rosdorfer in der Hinrunde, obwohl da auch längst nicht alles rund lief: „Beim 20:22 haben die ersten beiden Punkte der Saison eingefahren. Auf beiden Seiten war die Anspannung zu spüren, denn beide Teams kämpfen um den Ligaverbleib. Es war das erwartet umkämpfte Derby. Am Freitag wird es genauso sein“, so Rentsch, der seit 22 Jahren im Trikot TG Münden aufläuft. Mit einem Sieg wäre man längst nicht aus dem Schneider, könnte sich aber etwas Luft verschaffen – sofern die anderen Teams im Tabellenkeller patzen. Rentsch möchte sich natürlich mit dem Klassenerhalt aus dem Spielbetrieb verabschieden. Das Spiel gegen Rosdorf sei wichtig für das Selbstvertrauen und den weiteren Saisonverlauf. Die Fans sollen dabei helfen den nächsten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen: „Das Derby lebt von den Emotionen auf dem Spielfeld. Die lokale Rivalität ist natürlich auch auf der Tribüne zu sehen. Fans beider Mannschaften werden sich ordentlich ins Zeug legen, um ihr Team zu unterstützen. Wir hoffen, dass viele unserer Anhänger kommen und zu hören sein werden. Die Halle muss aus allen Nähten platzen“, so der Kapitän weiter.

Trainer erwartet umkämpftes Spiel

Für Trainer Matthias Linke ist die Marschroute klar: „Wir spielen natürlich auf Sieg und werden die Punkte hierbehalten. Es wird gegen Rosdorf ein Kampfspiel, bei dem der größere Siegeswille ausschlaggebend sein wird. Den hatten wir im Hinspiel und den werden wir auch an Freitag haben.“

Linke rechnet mit der Rückkehr des derzeit erkrankten Rechtsaußen Daniel Lieberknecht (Grippe) und des Torwarts Lars Mindermann (Magen-Darm-Infekt). „Damit können wir endlich mal aus dem Vollen schöpfen. Irgendwie ein ganz neues Gefühl für uns“, so der Coach und muss schmunzeln. Er spielt damit auf die Verletzungsmisere zu Beginn der Saison an, die einen möglichen guten Start in die Serie von Beginn an zunichte machte.

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