Mündener Bauernmarkt läutet bunte Herbstzeit ein

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Mit knapp 100 Ständen stellen sich Direktvermarkter, Kunsthandwerker, Naturschutzverbände und andere gemeinnützige  Initiativen mit ihren vielfältigen Angeboten vor.

100 Stände siedeln sich am kommenden Sonntag kurzfristig in der Innenstadt an

Hann. Münden. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken langsam und die Wälder zeigen sich in bunter Farbenpracht. Am Sonntag, 22. September, findet in Hann. Münden von 11 bis 19 Uhr wieder der traditionelle Herbst- und Bauernmarkt statt. Auch in diesem Jahr bietet er erneut ein buntes und farbenfrohes Forum für regionale Direktvermarkter zum kalendarischen Herbstbeginn. Mit knapp 100 Ständen stellen sich Direktvermarkter, Kunsthandwerker, Naturschutzverbände und andere gemeinnützige Initiativen mit ihren vielfältigen Angeboten vor. Daneben gibt es ein reichhaltiges kulinarisches Angebot rund um das Rathaus und die St. Blasius-Kirche. Von 13 bis 18 Uhr laden die Innenstadtgeschäfte zudem zum verkaufsoffenen Sonntag ein.

Neben Obst und Gemüse der Saison, gibt es Wurst- und Backwaren sowie zahlreiche Käsespezialitäten aus der Region. Kunsthandwerkliche Produkte runden das abwechslungsreiche Angebot ab. Die Jägerschaft Münden und die Angelfreunde informieren über Jagd, Hege und den Natur- und Gewässerschutz. Zwischen 13 und 17 Uhr wird das Witzenhäuser Kirschkönigshaus über den Markt flanieren und damit besonders die Blicke der jungen Gäste auf sich ziehen. Um 10.30 Uhr und um 14.30 Uhr finden die öffentlichen Altstadtführungen statt. Treffpunkt für beide Gästeführungen ist vor der Tourist-Information am Rathaus.

"Die Mischung macht's": Matthias Biroth über den Mündener Bauernmarkt

Wir wollten wissen was den Mündener Bauernmarkt ausmacht und sprachen mit Matthias Biroth, Manager des Tourismus- und Stadtmarketings (HMM).

MÜNDENER RUNDSCHAU (MR): Herr Biroth, der Bauernmarkt zählt zu den jährlichen Veranstaltungs-Highlights in Hann. Münden. Können Sie uns erklären warum das so ist? 

Biroth: Der Bauernmarkt hat sich mit der Zeit zur festen Instanz in der Erlebnisregion Hann. Münden entwickelt. Die Mischung aus über 100 Direkterzeugern, Kunsthandwerk, Naturnahen Verbänden, einigen gemeinnützigen Initiativen und verkaufsoffenem Sonntag lockt Jahr für Jahr tausende Gäste in die Innenstadt. Die Präsentation von historischem Handwerk, die gastronomische Vielfalt und besonders das attraktive Angebot der Stände sind dabei die ausschlaggebenden Argumente. In den letzten Jahren hat besonders der Bereich der Direktvermarkter in der Gesellschaft an Popularität gewonnen, mit Sicherheit auch nicht unwesentlich durch den Bio- und Nachhaltigkeitstrend beeinflusst.

MR: Die HMM hat die Planungshoheit aus den Händen von Jörg Hartung, Mitarbeiter des Ordnungsamtes, übernommen. Hat der Wechsel in der Organisationsführung in Ihren Augen geklappt? 

Biroth: Im Großen und Ganzen ist der Wechsel reibungslos über die Bühne gegangen. Natürlich gibt es an der einen oder anderen Stelle immer kleine Herausforderungen und es klappt nicht immer alles auf Anhieb so, wie es gewünscht ist, aber in der Gesamtheit wurde die gelungene Übergabe durch die, trotz schlechten Wetters, verhältnismäßig guten Besucherzahlen bestätigt. Eine genaue Zahl ist schwer abzuschätzen, aber die Innenstadt war zu keinem Zeitpunkt leer gefegt. An manchen Stellen gibt es auch Änderungen in der Durchführung, so haben wir uns bewusst dazu entschlossen, keine lebenden Tiere auf dem Markt zu präsentieren. Solche Märkte sind für die Tiere immenser Stress, dem wir sie nicht aussetzen wollen.

MR: Auf was können sich die Besucher freuen? 

Biroth: Wie schon zuvor erwähnt, können sich die Besucher auf eine bunte Mischung aus über 100 Ständen freuen. Mit dabei sind viele Direkterzeuger, Kunsthandwerker, Vereine, wie zum Beispiel die Jägerschaft, die Angelfreunde, das Landvolk und noch viele mehr. Wir freuen uns auch, dass wir verschiedene Initiativen zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Markt präsentieren können, wie unter anderem die Vereinigung „Münden blüht und summt“ und den NABU. Verschiedene Handwerker werden ihre Fähigkeiten direkt auf dem Markt präsentieren. Zusätzlich sind das Witzenhäuser Kirschkönigshaus, Doktor Eisenbart und andere Märchenfiguren der Deutschen Märchenstraße, sowie Stadtführer in Gewandung zum Flanieren über den Markt eingeladen.

MR: Gibt es Stände, die Sie persönlich bevorzugt aufsuchen werden? Auf was freuen Sie sich am meisten?

Biroth: Bei der Menge an qualitativ hochwertigen Ständen, kann ich gar keinen einzelnen hervorziehen und benennen. Ich freue mich über die bunte Mischung und Vielfalt an Ständen und werde auch selbst die Gelegenheit nutzen, um den einen oder anderen Einkauf zu tätigen.

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