Mündener DRK-Shops vor dem Aus

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Die beiden DRK-Shops in Hann. Münden, darunter der Shop in Neumünden (Foto), mussten schließen und stehen vor dem Aus.

Die beiden Läden mussten wegen der Corona-Krise vorübergehend schließen: Laut Vorstand wird es deshalb ganz eng.

Hann. Münden. Iris Vollak, Gerd Neufang und der gesamte Vorstand des DRK-Ortsverbands Hann. Münden schlagen Alarm. Die beiden Kleider-Shops für Frauen Männer und Kinder in der Burgstraße und Neumünden stehen vor dem Aus. Auch hier mussten aufgrund der Corona-Pandemie die Geschäfte zu schließen.

Ein Hinweis im Schaufenster des DRK-Shops.

"Laufende Kosten die bislang durch die getätigten Umsätze gedeckt waren, fallen nun weg, und somit fehlt Geld in den Kassen um damit anstehende Kosten zu decken. 6.000 Euro müssen aufgebracht werden, um die zwei Betriebe aufrecht zu erhalten. Miete, Finanzamt - für jedes Teil das wir geschenkt bekommen und für wenig Geld weiterverkaufen müssen wir 19 Prozent Mehrwertsteuer abführen - VHM, Heizung und Strom, und ein kleiner Kostenanteil für Personal, die aber in den meisten Fällen ehrenamtlich Arbeiten, gehören zu den Kosten, die monatlich anfallen", erklärt Gerd Neufang als Leiter der beiden Shops. Er ruft daher die Mündener Bürger auf, die Arbeit der Ehrenamtlichen mit einer Spende zu unterstützen. Gerne würde die Belegschaft in diesem Jahr das zehnjährige Bestehen feiern.

Spenden nimmt das DRK über das Konto der VR-Bank in Südniedersachsen, DE 49 260 624330 3321 63080, entgegen. "Damit erhalten Sie die Arbeit der Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Geschäft, aber auch der Sozialen Arbeit „Gemeinsam gegen Einsam", ein Projekt, das Reisen und andere Angebote organisiert", so Neufang.

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