Mündener Kunst in Corona-Zeiten

Ebenfalls zu sehen: Das Werk "Klimperding" von Marion Grunwald.
+
Ebenfalls zu sehen: Das Werk "Klimperding" von Marion Grunwald.

Das Kunstnetz organisiert ab Freitag zwei Ausstellungen - die Vereinsmitglieder möchten zeigen, was sie in ihren heimischen Ateliers geschaffen haben

Hann. Münden. Der Neustart des Ausstellungsbetriebes des Mündener KunstNetzes zu Pfingsten mit zwei parallelen Ausstellungen im Künstlerhaus Speckstraße 7 und in der Lohstraße 3 ist sehr positiv verlaufen: "Beide Ausstellungsflächen bieten genügend Raum für einen sicheren Kunstgenuss. Pro Ausstellung lassen wir maximal acht Gäste gleichzeitig ein, der gebotene Abstand und Masken bieten ausreichenden Schutz für alle. Nach den positiven Erfahrungen mit der ersten Doppelausstellung freuen wir uns, für Freitag, den 19. Juni unsere nächsten beiden parallel gezeigten Ausstellungen ankündigen zu dürfen", erklärt die Vereinsvorsitzende Lore Puntigam.

Ausstellungen an zwei Orten

Wieder eröffne man die Ausstellungen in beiden Häusern am Freitag mit verlängerter Öffnungszeit von 16 Uhr bis 19 Uhr, um den Gästen eine sichere Alternative zur üblichen Vernissage anzubieten. An den beiden Samstagen und Sonntagen werden die Ausstellungen von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist wie immer frei.

"Im Künstlerhaus, Speckstraße 7, zeigen wir, wie geplant, die Ausstellung unseres neuen Mitgliedes Birte Körbel. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Güntersen in ihrem Atelier stein&bild. 2019 hat sie erstmals im Rahmen des DenkmalKunst-Festivals in Hann. Münden Steinskulpturen ausgestellt. In ihrer ersten Einzelausstellung im Mündener KunstNetz e.V., die sie "Absichten - Ansichten - Durchsichten" nennt, zeigt sie die nunmehr die ganze Palette ihres künstlerischen Schaffens. Ihr Konzept beschreibt sie so: Vielschichtige, meist abstrakte Malerei und Fläche-Kante-Form in Stein gehauen bilden das Spannungsfeld und laden ein zum Anschauen und Anfassen", so Puntigam weiter.

Für die Ausstellungsfläche am Vereinssitz, im Erdgeschoss der Lohstraße 3, habe der Kunstverein eine zusätzliche Gemeinschaftsausstellung organisiert. Der plötzliche Abbruch aller Vereinsaktivitäten durch den Shutdown zur Eindämmung der Corona Pandemie habe alle in die Vereinzelung getrieben. "Nun möchten viele einander wiedersehen und zeigen, was sie in ihren heimischen Ateliers geschaffen haben. Die Ausstellung wurde deshalb unter den Titel "Durch Kunst verbunden" gestellt. Die Offene KunstWerkstatt wird wieder einmal ein großes Gemeinschaftswerk präsentieren, das vor dem Shutdown geplant, in Heimarbeit arbeitsteilig erstellt und nun zusammengebaut wurde", informiert die Vereinsvorsitzende.

Mit vielfältigen weiteren Arbeiten sind beteiligt: Giesela Bogumil, Barbara Brübach, Astrid Burkhardt, Chiara Fehling, Henrich Förster, Gabi Greinke, Marion Grunwald, Margret Jäckle, Shanti Ines Kasseboom, Erich Kremer, Gaby Meyer, Christa Paetsch-Mönkeberg, Lore Puntigam, Helga Reimann, Bruni Senger, Hilde Sittig und Monika Westphal.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Feuer an der Freilichtbühne

Steilhang brannte auf einer Fläche von 50 Quadratmetern
Feuer an der Freilichtbühne

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.