Roadster-Fans trotzten dem Mündener Regen

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Viel Zeit und Geld hat Michael Wagner aus Bayern in seinen NA, Baujahr 1995, investiert. Verbaut hat der 44-Jährige unter anderem ein Bodykit, Flügeltüren, Low-Profile-Scheinwerfer, Speedster-Abdeckung, Musikanlage und etliche Carbon-Teile. Selbst der Unterboden des Fahrzeugs ist lackiert.
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Viel Zeit und Geld hat Michael Wagner aus Bayern in seinen NA, Baujahr 1995, investiert. Verbaut hat der 44-Jährige unter anderem ein Bodykit, Flügeltüren, Low-Profile-Scheinwerfer, Speedster-Abdeckung, Musikanlage und etliche Carbon-Teile. Selbst der Unterboden des Fahrzeugs ist lackiert.
Fachsimpeln an der offenen Motorhaube: Hartmut Stelbrink (li.) hat seinem MX5 NA ein Turbo-Kit verpasst. Die Leistung wurde damit von 115 auf 213 gesteigert: "Für ein so leichten Wagen mit Heckantrieb ist das mehr als ausreichend", so der Gütersloher.
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Fachsimpeln an der offenen Motorhaube: Hartmut Stelbrink (li.) hat seinem MX5 NA ein Turbo-Kit verpasst. Die Leistung wurde damit von 115 auf 213 gesteigert: "Für ein so leichten Wagen mit Heckantrieb ist das mehr als ausreichend", so der Gütersloher.
Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
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Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
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Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
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Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
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Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.
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Das miese Wetter konnte den MX5-Jüngern die gute Laune nicht verderben.

Über 300 MX5 rollten am Wochenende durch den Weserpark

Hann. Münden.  Das Wetter wollte am vergangenen Wochenende nicht so richtig mitspielen beim "Treffen in der Mitte", kurz TidM genannt. So waren bei der 11. Auflage etwas weniger Mazda MX5 gekommen als in den Jahren zuvor. Trotz Regens fuhren aber immerhin rund 300 Roadster in den Weserpark ein und ließen sich von Petrus den Fahrspaß nicht verderben. Auch weite Anreisen scheuten sie nicht. So kamen viele Fahrer aus der Schweiz, Holland oder gar Griechenland angereist. Eine echte Leistung, wenn man bedenkt, dass der MX5 nicht das geräumigste Auto ist. Die Zeit vertrieben sich die Fans der japanischen Zweisitzer beim Car-Limbo, der Tombola, gemeinsamen Ausfahrten, der Fahrzeugprämierung oder Benzingesprächen am Stand der MX5-Tuner von SPS aus Altendietz. Man kennt sich.

Der Roadster als Dauerprojekt

Viel Zeit und Geld hat Michael Wagner aus Bayern in seinen NA, Baujahr 1995, investiert. Verbaut hat der 44-Jährige unter anderem ein Bodykit, Flügeltüren, Low-Profile-Scheinwerfer, Speedster-Abdeckung, Musikanlage und etliche Carbon-Teile. Selbst der Unterboden des Fahrzeugs ist lackiert.

Unter den Enthusiasten befindet sich auch Michael Wagner. Der 44-Jährige stammt aus dem Landkreis Dillingen an der Donau (Bayern) und nennt einen NA, Baujahr 1995, sein Eigen. Der Flitzer ist nun schon seit 12 Jahren in seinem Besitz. Original ist an seinem Fahrzeug nur noch wenig: „Bis heute habe ich etwa 20.000 Euro in den Wagen gesteckt.“ Plus unzählige Arbeitsstunden. Bodykit, Flügeltüren, Speedster-Abdeckung, modifizierte Scheinwerfer, 6-Gang-Getriebe, polierte TH-Line-Felgen, Carbon-Teile und eine fette Musikanlage machen den knallroten Flitzer zu einem echten Einzelstück. „Ich mache vieles selber und habe immer neue Ideen, die ich verwirkliche. Als nächstes ist ein Motorumbau an der Reihe. Da kann ja nicht viel kaputt gehen – außer der Motor selbst“, sagt Wagner und lacht. Zuhause habe er eine eigene Hebebühne und könne dort nach Herzenslust schrauben. Auch seine Frau sei mit dem MX5-Virus infiziert. Sie fahre einen quietschgelben MX5, in Fachkreisen auch „Sunracer“ genannt. Das Hobby mache in der Gruppe am meisten Spaß. Seit 2006 sei der 44-Jährige Mitglied der Augsburger MX5-Freunde und fahre alle zwei Jahre zum TidM. "Im nächsten Jahr ist dann wieder meine Ducati an der Reihe", grinst Wagner. Er sei nämlich auch auf zwei Rädern gerne „oben offen“ unterwegs. Den Motorumbau hat Hartmut Stelbrink aus Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) bereits hinter sich. Auch er hat einen fünfstelligen Betrag in seinen NA, Baujahr 1991, investiert. Das meiste Geld floss in den Turboumbau. Statt 115 treiben nun 213 PS das in der Erscheinung etwas dezentere Mazda-Modell an. Auch Stelbrink hat vieles selber gemacht: „Im Winter wird geschraubt, im Sommer gefahren“. Auch er hält seinem Roadster sein über zehn Jahren die Treue. Nach Hann. Münden komme er immer wieder gerne, manchmal mit dem Fahrrad, manchmal mit dem MX5. Die Gegend sei sehr schön. Das TidM sieht er als „Pflichtveranstaltung“ der Szene an. Hier treffe man viele Gleichgesinnte mit denen man ordentlich fachsimpeln könne. Alle seien locker und aufgeschlossen. Vom Extremumbau bis zum originalbelassenen Zweisitzer sei hier alles vertreten und willkommen. Neid oder Missgunst finde man hier nicht.

Fachsimpeln an der offenen Motorhaube: Hartmut Stelbrink (li.) hat seinem MX5 NA ein Turbo-Kit verpasst. Die Leistung wurde damit von 115 auf 213 gesteigert: "Für ein so leichten Wagen mit Heckantrieb ist das mehr als ausreichend", so der Gütersloher.

Treu sind die Besucher aber nicht nur ihrem MX5, sondern auch dem TidM selbst: „Es ist schon unglaublich, wie viele - auch ohne Voranmeldung - wieder gekommen sind und das, obwohl uns das Wetter einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Das bestätigt uns in unserer Arbeit und tut natürlich gut“, erklärt Sebastian Löwer vom Orga-Team des Treffens ein wenig erleichtert. Beim Aufbau am Donnerstag und dem Dauerregen in der Nacht war dem mehrköpfigen Team gar nicht wohl bei der Sache, doch es wendete sich alles zum Guten. Auf die MX5-Szene ist eben verlass.

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