Nach versuchten Brandanschlägen werden Zeugen gesucht

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Von besonderer Wichtigkeit sind für die Ermittler insbesondere die Angaben des unbekannten Finders bzw. der unbekannten Finderin des vermutlich ursprünglich vor dem Gebäude des Göttinger Verwaltungsgerichtes an der Berliner Straße abgelegten Brandsatzes.

Göttingen. Noch keine Spur von den Tätern, Ermittlungsgruppe tappt noch im Dunkeln..

Göttingen. Nach den drei Brandanschlägen auf die Göttinger Bundespolizei, das Hauptzollamt und das Göttinger Verwaltungsgericht ermittelt die zur Aufklärung der Tat beim 4. Fachkommissariat speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe (EG) weiter auf Hochtouren.

Seit Veröffentlichung eines Zeugenaufrufes in den Medien und auf der Facebook-Fanpage der Polizeidirektion Göttingen sind mehrere Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Sie werden derzeit von der EG ausgewertet und weiter verfolgt. Von besonderer Wichtigkeit sind für die Ermittler insbesondere die Angaben des unbekannten Finders bzw. der unbekannten Finderin des vermutlich ursprünglich vor dem Gebäude des Göttinger Verwaltungsgerichtes an der Berliner Straße abgelegten Brandsatzes.

Die Plastiktüte mit dem gefährlichen Inhalt war bei der Absuche des Umfeldes des Gerichtsgebäudes vergangene Samstagnacht, 28. Dezember, von der Polizei in der Nähe des Anschlagsobjektes in einem Mülleimer vor dem Finanzamt entdeckt worden. Das 4.Fachkommissariat hält es für möglich, dass ein unbeteiligter Passant oder eine Passantin die Tüte zu einem bislang unbekannten Zeitpunkt vermutlich vor dem Gerichtsgebäude oder in dessen unmittelbarer Nähe gefunden, aufgehoben und in dem Mülleimer entsorgt hat. Diese Detailinformationen sind für die weiteren Ermittlungen von immenser Bedeutung.

Die Polizei Göttingen bittet den oder die Finder/in sowie auch weitere Zeugen deshalb noch einmal eindringlich, sich unter 0551/491-2117 zu melden.

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