,Gemütlicher’ Neujahrsempfang in Hann. Münden

(V.li.) Markus Jerrentrup (Vorsitzender des CDU-Stadtverbands), Dr. Manfred Albrecht (Vorsitzender der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze), stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Deutsch (CDU), Jutta Nickel (Spendenbeauftragte Mündener Hospiz), Franz von Luckwald (Mitglied des Lions Clubs Hann. Münden), Brunhilde Ulbricht (Vorsitzende des Mündener Kulturrings) und Monika von Luckwald.
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(V.li.) Markus Jerrentrup (Vorsitzender des CDU-Stadtverbands), Dr. Manfred Albrecht (Vorsitzender der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze), stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Deutsch (CDU), Jutta Nickel (Spendenbeauftragte Mündener Hospiz), Franz von Luckwald (Mitglied des Lions Clubs Hann. Münden), Brunhilde Ulbricht (Vorsitzende des Mündener Kulturrings) und Monika von Luckwald.

Bürgermeister Harald Wegener wagte Blick in die Zukunft und warb für "Fairness und Respekt"

Hann. Münden. Mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Walt Disney-Film „Das Dschungelbuch“ startete Hann. Münden während des Neujahrsempfangs im Rathaus ins neue Jahr, den unter anderen Detlev Barth, Geschäftsführer der Wirtschaftförderung Region Göttingen, Thomas Scheffler, Vorstandsvorsitzender der Mündener Sparkasse, Wirtschaftsförder Tobias Vogeley, Marc Pfütz, Geschäftsführer der Hann. Münden Marketing GmbH, Mathias Eilers, Bürgermeister der Samtgemeinde Dransfeld, Prof. Dr. Volker Kliem, Ärztlicher Direktor des Klinikum Hann. Münden, Superintendent Thomas Henning, und die SchulleiterInnen Heidrun Korsch (Grotefend-Gymnasium) und Gerd Reddig (Berufsbildende Schulen) verfolgten. Ob sich die kommenden Monaten „gemütlich“ angehen lassen, bleibt abzuwarten, denn wie Bürgermeister Harald Wegener mitteilte, blieben Planungen und Ideen im Gespräch, darunter die stehende Welle an der Schlagdspitze, die Attraktivierung des Doktorwerders mit einem Medizinalgarten, das Baugebiet Wohnpark Gimte. Entscheidungen würden anstehen, was die Zukunft der Blauen Brücke und die Fahrgastschifffahrt betreffe.

Der Schulchor des Grotefend-Gymnasiums, der den inoffiziellen Namen „GGM-Singers“ trägt, begeisterte unter der Leitung von Oliver Breul (li.) und Alexander Tschakert am Flügel (verdeckt) mit Liedern wie „An Tagen wie diesen“, „Lord I lift your Name on high“ und „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“.

Kulturelle Ereignisse könne man mit der Jahresausstellung im Künstlerhaus, der Kneipennacht, den verkaufsoffenen Sonntagen der Mündener Gilde, dem Seniorentag auf dem Kirchplatz sowie vielen Open Air-Veranstaltungen erwarten. Hinzu kämen die 100-jährigen Bestehen des Sportvereins TuSpo Weser-Gimte und der Arbeiterwohlfahrt Hann. Münden. Positiv sehe Wegener die Bevölkerungsentwicklung der Stadt: Die Einwohnerzahl habe Ende des Jahres bei 24.722 gelegen – Experten prognostizierten bis 2025 einen Zuwachs von 3,8 Prozent. Die 60-jährige Partnerschaft mit Suresnes in Frankreich stehe für Hann. Münden bevor, ebenso die Planung für die weitere Sanierung des 400 Jahre alten Rathauses. Hier würde Ende Februar unter Bürgerbeteiligung über die zukünftige Rathausnutzung diskutiert. Rückblickend sei Wegener erleichtert darüber, dass der geplante Windpark Gahrenberg keine Windräder über Hann. Münden bringen werde.

Froh sei er über die Einweihung des Klinikums, die Neugestaltung des Bolzplatzes in den Wallanlagen und erinnerte an die „aufregenden und arbeitsintensiven“ Verhandlungen zum Thema Sparkassenfusion, die, wenn sie auch scheiterte, nicht spurlos an den Beteiligten vorbeigegangen sei. Besorgt zeigte er sich zu den Auswirkungen des Sturmtiefs Friederike zu Beginn 2018 wie auch der langanhaltenden Trockenheit im Sommer, die dazu beitrugen, dass die Feuerwehr mit 499 Einsätzen ein Rekordjahr zu verzeichnen hatte. Abschließend wünschte sich der Bürgermeister, „dass das Zusammenleben in unserer Stadt sowie unsere Ratssitzungen und Bürgerversammlungen auch im kommenden Jahr von Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt sind.“

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