„Neurosige Zeiten“ in Uschlag

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Die Johannismimen während einer Probe: Die mehrköpfige Gruppe führt das Stück „Neurosige Zeiten“ am ersten November-Wochenende auf.

Johannismimen präsentieren ihr neues Stück Anfang November

Staufenberg. In Uschlag stellt sich ab November die Frage „Normal oder Verrückt?“, wenn die Johannismimen ihr neues Stück „Neurosige Zeiten“ präsentieren. Vor einer nicht ganz so leichten Herausforderung steht Agnes Adolon alias Susi Fröhlich, Tochter einer reichen Hoteldynastie: Wie empfängt man Besuch in einer Irrenanstalt, ohne das dieser merkt, wo er gerade gelandet ist? Agnes wurde in eine Wohngruppe der Psychiatrie eingewiesen und lebt dort zusammen mit dem zwangsneurotischen Hans (Holger Watschke), der Stalkerin Marianne (Kathi Fröhlich) und dem menschenscheuen Willi (Klaus Deppenmeier). Da meldet sich plötzlich ihre Mutter Cecile (Christine Goedecke), die nichts von den Problemen ihrer Tochter ahnt, zum Besuch an. Was tun, denn angeblich arbeitet Agnes als Geschäftsführerin und wohnt in einer schicken Villa. Kurzerhand beschließt Agnes, dass ihre Mitbewohner versuchen sollen „ganz normale“ Menschen zu sein. Ein Vorhaben, dass nach hinten losgehen muss, denn die Psychiaterin Frau Dr. Dr. Schanz (Bärbel Schütze), der Beschäftigungstherapeut Rolfi (Manfred Eifert) und nicht zuletzt die Tuppertante Herta (Stephanie Oenigk) bringen Agnes‘ Konzept völlig durcheinander. Als dann noch der Volksmusikstar Harald Silberstein (Marcel Röther) auftaucht, um für eine Story eine Nacht bei seiner Stalkerin zu verbringen, läuft das verrückte Verwechslungsspiel total aus dem Ruder.

Komödie in drei Akten „Neurosige Zeiten“ ist eine mitreißende Komödie von Winnie Abel in drei Akten bei der sich der Zuschauer immer wieder die Frage stellt: Wer ist hier eigentlich verrückt? Und was heißt überhaupt „normal“? Aufführungen finden am Freitag, 1. November, 20 Uhr, Samstag, 2. November, 20 Uhr und Sonntag, 3. November, 16 Uhr, im Gasthaus „Zur Krone“ in der Kasseler Straße 7 in Uschlag statt. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Aufführungsbeginn. Karten gibt es im Vorverkauf für 8 Euro in der Drogerie Tippmann, Bäckerei Carsten Eckhardt und Edeka Wüstefeld (alle Uschlag), Rewe-Markt Grimm (Landwehrhagen) und der Buchhandlung Winnemuth (Hann. Münden).

Einen großen Teil der Eintrittsgelder spenden die Johannismimen gemeinnützigen Organisationen. So verteilten sie im November 2018 je 500 Euro an die Grundschule Uschlag, die Konfirmandenfreizeit der Kirchengemeinde Uschlag sowie die Soziale Hilfe e.V. Panama Ost-Kassel.

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