Nicht auf dem Holzweg

Helsa/Landkreis Kassel/Werra-Meiner-Kreis. Der Landtagsabgeordnete Frank Williges (CDU) aus Helsa begrt die Teilnahme des Landkre

Helsa/Landkreis Kassel/Werra-Meiner-Kreis. Der Landtagsabgeordnete Frank Williges (CDU) aus Helsa begrt die Teilnahme des Landkreises Kassel an der Bioregio Holz. Das Frderprogramm des Landes untersttze die Bemhungen, in Nordhessen strker regenerative Energien einzusetzen. Der Rohstoff Holz sei dabei von hoher Bedeutung. Die Kooperation der Kreise Kassel und Werra-Meiner zeige berdies, wie sinnvoll eine Zusammenarbeit in einzelnen Themenfeldern sein kann. Dies werde leider noch zu wenig erkannt. Der Weg, der jetzt bestritten werde, lasse aber fr die Zukunft hoffen.Die Gelder werden in Manahmen gelenkt, die wirtschaftlich und fr die Umwelt Vorteile bringen, meint Williges, der auch dem Umweltausschuss des Landtags angehrt. Mit dieser effektiven Frderung will die Landesregierung bis 2015 eine Quote von 15 Prozent mit erneuerbarer Energie erreichen. Der schrittweise Ausbau einer regenerativen und dezentralen Energieversorgung sei ein wichtiger Beitrag zu einem ausgewogenen Energiemix in der Region und reduziere die Abhngigkeit von fossilen Rohstoffen. Fr Nordhessen wird das auch neue Arbeitspltze bringen, so Williges.Einen Tag vor Weihnachten gab der fr Land- und Forstwirtschaft in Hessen zustndige Minister fr Umwelt, lndlichen Raum und Verbraucherschutz, Wilhelm Dietzel bekannt, dass die beiden benachbarten Landkreise Kassel und Werra-Meiner fr das Projekt Bioregio Holz ausgewhlt wurden. Auch wenn nun Umrstungen in den Bioregio Holz vorrangig stark gefrdert werden, so bedeute dies aber nicht, dass sinnvolle Anlagen in anderen Regionen keinen Landeszuschuss erhielten, erluterte Dietzel: Im Gegenteil wir haben die Mittel in unserem Frderprogramm fr 2007 deutlich aufgestockt, so dass wir berregional Fortschritt auf unserem Weg zum Ziel erreichen werden.Beim Projekt Bioregio Holz......handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt der Hessischen Landesregierung mit dem Ziel, die Wrmeversorgung in ffentlichen Gebuden von fossilen Energietrgern auf Holz umzustellen. Hierbei verpflichten sich die teilnehmenden Kreise, alle zur Sanierung anstehenden kreiseigenen Heizanlagen daraufhin berprfen zu lassen, ob eine Umstellung auf Holzenergie bei der Wrmeversorgung mglich und sinnvoll ist. Bei positivem Ausgang der Prfung fllt die Entscheidung automatisch zu Gunsten der Holzenergie. Auf diese Weise konnte beim sehr erfolgreichen, im Jahr 2003 ins Leben gerufenen Modellprojekt Knll erreicht werden, dass inzwischen rund 30 Prozent der Wrme aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz entsteht.Das Projekt Bioregio Holz hat Deutschland- und EU-weit Aufmerksamkeit gefunden. Es ist Hessens Vorzeigeprojekt zur Demonstration systematischen Fortschritts bei der Umrstung auf erneuerbare Energien. Es zeigt die Mglichkeiten und auch die Innovationsnotwendigkeiten der Grnen Energie auf und demonstriert auf eine Region bezogen, dass das Landesziel, 15 Prozent der Endenergie bis zum Jahr 2015 aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, bei systematischer Vorgehensweise nicht nur umsetzbar sondern auch mit wirtschaftlichem Vorteil verbunden ist. Die vom Umweltministerium ausgewhlten Regionen erhalten in den beiden Projektjahren 2007 und 2008 je 20.000 Euro Zuschuss und kostenlose Beratungsleistungen. Auf dem richtigen WegUmweltdezernent Henry Thiele, erster Kreisbeigeordneter des Werra-Meiner-Kreises, betonte: Wir sind auf dem richtigen Weg, die Anstrengungen haben sich gelohnt. Und dass unsere Region dabei ist, ist auch gut fr ganz Nordhessen - um es so zu sagen: Flchendeckend Bioregio Holz. (wer)

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