Optimale Versorgung vor Ort

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Hann. Münden. Die AWO GSD baut die wohnortnahe Versorgung weiter aus und investiert in Technik und Personal.

Hann. Münden. Die AWO Gesundheitsdienste gGmbH, kurz AWO GSD, baut die wohnortnahe Versorgung weiter aus und investiert, auch im Hinblick auf die angestrebte Krankenhauseinhäusigkeit zum September 2016, in Technik und Personal. 250.000 Euro nimmt die AWO GSD dafür in die Hand. Das Geld stammt unter anderem aus Fördertöpfen.

Um Tumore, beispielsweise in Magen oder Darm, erkennen und anschließend eine genaue Diagnose sowie eine dazu passende Therapie verordnen zu können, wurde auch ein sogenanntes Endosonographiegerät investiert (siehe EXTRA INFO). Für die Kosten dieses Moduls in Höhe von 60.000 Euro kommt der Förderverein des Krankenhauses Hann.  (KHM) auf. Hier, im KHM, wird das Gerät auch ab sofort zum Einsatz kommen, später aber in das geplante Klinikum Hann. Münden umziehen."Jetzt müssen Patienten nicht nach Kassel oder Göttingen überwiesen werden. Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Patienten bleiben vor Ort und damit auch uns erhalten. Die wohnortnahe Versorgung ist für die Bevölkerung äußerst wichtig und Voraussetzung für den Erfolg der Krankenhauseinhäusigkeit. Wir stellen alles auf ein hohes Niveau. Das gilt sowohl für die Ausstattung als auch für unser Personal", erklärt Volker Behncke, Geschäftsführer der Krankenhaus Hann. Münden gGmbH. Laut Dr. med. Gabriele Köll, Oberärztin der Inneren Medizin und Gastroenterologin seien viele Erkrankungen in der Gastroenterologie (Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse, die Redaktion) Erkrankungen des Alters. Man könne jetzt in Erfahrung bringen wie tief Tumore sitzen und entscheiden, ob zunächst eine Chemotherapie oder gleich eine Operation in Frage kommen."Es geht hier nicht nur um Patienten, sondern auch um deren Angehörige, die nun keine längeren Reisen mehr in entfernte Kliniken auf sich nehmen müssen, sondern sich vor Ort behandeln lassen können", informiert Friedhelm Meyer, Vorsitzender des Födervereins des Krankenhauses Hann. Münden. Eine Untersuchung sei laut Expertin Köll, je nach dem welches Organg in Augenschein genommen werden muss, nicht nur stationär, sondern auch ambulant möglich. Zwischen 15 und 30 Minuten dauere eine solche Kontrolle.

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