Pächterwechsel im Mündener Hochbad

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Erika Maschke (li.) mit Nachfolgerin Sandra Nothlage.

Bewährte Rezepte versüßen den Schwimmbad-Spaß am Rattwerder

Hann.Münden.  An heißen Tagen, wie über Himmelfahrt, ist der Besucherandrang groß im Mündener Hochbad. „Ungefähr 1.400 waren es am Samstag“, sagte Erika Maschke, bisherige Betreiberin des Bades. Nach fast 18 Jahren übergab sie jetzt die Führung des Bades und des Kiosks an ihre Nachfolgerin Sandra Nothlage. „Wir kennen uns schon lange und ich bin froh, eine Mündenerin gefunden zu haben“, betonte die fast 70-Jährige. „Es war viel Arbeit, Kiosk mit kleiner Küche, Kasse, Reinigung der Duschen und Toiletten und Pflege der Wiese“. Zusammen mit ihrem Mann Klaus, nun auch schon im 78. Lebensjahr, hatten sie in der Saison von morgens sieben bis spät abends das Bad für Gäste geöffnet.

Neue Pächter, neue Ideen

Sandra Nothlage und ihr Mann Frank sind beide Hotelfachleute. Mit neuen Ideen wollen sie das Bad erfolgreich weiterführen. Aber noch wird nicht alles verraten. Nur so viel: Es wird Sportveranstaltungen zusammen mit Vereinen geben, ein Fest für Kinder mit abendlichem Konzert, organisiert von der Sparkasse, und im nächsten Jahr wieder die traditionelle Hochbadparty. In „Sandras Bistro“ gibt es weiterhin die spezielle Mündener Bratwurst nach einem eigenen Rezept von Maschke. „Über 40 Jahre Tradition, mit eigenen Rezepten, wie Omas Eierpunsch, Glühkirsch usw. geben wir nun weiter an Sandra Nothlage und ihren Mann“, so Maschke bei ihrer Abschiedsrede. Denn das neue Betreiberehepaar wird auch bei den Mündener Veranstaltungen, wie Weihnachtsmarkt, Bauernmarkt, Münden Life ihre Köstlichkeiten anbieten.

Maschke dankt den treuen Badegästen

Maschke bedankte sich bei allen treuen Hochbadbesuchern, ihrem Personal, das „immer zuverlässig und fleißig war“, bei den Versorgungsbetrieben und ihren Mitarbeitern und den Schwimmmeistern Jörg Driever und Georg Dudenhöfer, der Stadt Münden und der Gilde. „Es wird nicht immer leicht sein, aber mit einem zuverlässigen Partner kann man alles schaffen“. Mit den Worten „nur die Harten kommen in den Garten“ übergab Maschke einen kleinen Zwerg als „Helfer und Aufpasser“ an die neue Pächterin. Die Badezeiten sind: Mai bis September von 7 bis 21 Uhr, bzw. im Mai und im September bis 20 Uhr.

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