Passanten finden Suizidankündigung am Weserstein

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Hann. Münden. Trotz umfangreicher Suche nach dem Verfasser einer Selbstmordankündigung, tappt die Polizei im Dunkeln - und bittet um Mithilfe.

Hann. Münden. Der Fund eines Zettels mit einer mutmaßlichen Suizidankündigung hat am Dienstagabend, 17.20 Uhr, in Hann. Münden eine umfangreiche Suchaktion von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr ausgelöst.

Zwei Mitbürger hatten gegen 17.20 Uhr unabhängig voneinander an einer Bank direkt am Weserstein das Schreiben entdeckt und die Polizei informiert. Der Zettel, dessen Inhalt auf einen beabsichtigten Suizid hindeutet, war an eine zusammengerollte Zeitschrift geheftet. Wer das Schreiben verfasst hat, ist unbekannt.

Hinweise auf den- oder diejenige enthält der Text nicht. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Botschaft noch nicht lange an dem insbesondere von Touristen aber auch Einheimischen stark frequentierten Weserstein gelegen hat, bevor sie von den zwei Passanten entdeckt wurde.

Sofort nach Eingang der Mitteilungen leitete die Polizei Hann. Münden umfangreiche Suchmaßnahmen im Nachbereich des Fundortes und entlang der angrenzenden Uferböschungen ein und befragte auf dem Parkplatz "Tanzwerder" mit ihren Wohnmobilen stehende Touristen nach verdächtigen Beobachtungen. Untersützt wurden die intensiven Suchmaßnahmen von der  Freiwilligen Feuerwehr Hann. Münden, die nach Einbruch der Dunkelheit die betroffenen Bereiche zusätzlich ausleuchtete.

Auch vom Wasser aus wurde gesucht. Ein Boot der Wasserschutzpolizei (WSP) Kassel war bis gegen 21.30 Uhr auf der Weser vom Weserstein bis nach Hemeln unterwegs und begutachtete den Fluss mitsamt Uferböschungen. Die Suche unter Einsatz des WSP-Bootes wurde am Mittwoch fortgesetzt. Leider verliefen alle Suchmaßnahmen ergebnislos.

Bei der Suche nach dem unbekannten Verfassers / der Verfasserin bitte die Polizei Hann. Münden deshalb jetzt die Bevölkerung um ihre Mithilfe. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter Telefon 05541/9510 entgegen.

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