Ein Pavillon für Münden

Praxisnaher Kunstunterricht Zukunftsvisionen fr den TanzwerderVon HELGA PIEKATZHann. Mnden. Fr das Leben lernen, Theor

Praxisnaher Kunstunterricht Zukunftsvisionen fr den Tanzwerder

Von HELGA PIEKATZ

Hann. Mnden. Fr das Leben lernen, Theorie mit Praxis verbinden - Doris Feldhege, Kunstlehrerin im Grotefendgymnasium, setzte die trockene Pflichtvorgabe fr das niederschsische Zentralabitur 2007 in eine konkrete Bauaufgabe um. Aus dem Thema Ausstellungsarchitektur wurde ein Besucher- und Ausstellungspavillon fr Hann. Mnden auf dem Tanzwerder. Wie im richtigen Leben mussten sich die Schler des Leistungskurses Kunst der Jahrgangsstufe 13 nach Wnschen eines fiktiven Bauherren und nach Gegebenheiten richten. Multifunktionales GebudeDie Aufgabe war demnach nicht ganz einfach: Ein multifunktional nutzbares Gebude als Anlauf- und Informationsstelle fr Touristen, aber auch geeignet fr Vortrge und Ausstellungen, mit Cafeteria, Andenken- und Postkartenshop, behindertengerechten Zuwegen und Parkpltzen. Dabei musste Bezug auf die drei Flsse und die naheliegende Altstadt genommen, die Ausrichtung zum Weserstein und die Sonneneinwirkung nicht vergessen werden.

Zunchst hie es fr die Zweier- und Dreierteams Ideen in Skizzen umzusetzen, dann zeichnen und schlielich in sechs Doppelstunden die zehn Modelle zu erstellen. Als Materialien dienten Balsaholz, Hartschaum Polystyrol, Finnpappen, transparente Vivakplatten und Ergnzungsmaterial.Bauteams zeigten ErgebnisseIn der Hauptstelle der Sparkasse Mnden hatten sich die die Bauteams versammelt und zeigten, wie sie die Aufgabe gemeistert hatten. Doris Feldhege bedankte sich beim Amt fr Stadtplanung, vertreten durch Hartwig Uckermann und Siegfried Pflum, Leiter des Fachdienstes, fr deren Untersttzung mit Kartenmaterial und Lageplnen, Heidrun Korsch, Leiterin des Gymnasiums, bei Gabriele Schuster von der Sparkasse fr die Mglichkeit, Unterrichtsergebnisse der ffentlichkeit zeigen zu drfen.

Judith Dettke und Wiebke Henrich haben ihre Vorstellungen in einer runden Form verwirklicht. Sie steht fr das Wasser und dessen Wellen. Im unteren Massivbau sind drei Eingnge aus Holzsulen, die Mndens Flsse symbolisieren, das Material Holz erinnert an die Fachwerkstadt Mnden. In der Glaskuppel ist die Cafeteria untergebracht, von der davorliegenden Balustrade hat man einen Rundumblick auf die Landschaft. Die Modelle zu bauen hat uns groen Spa gemacht erzhlt Judith Dettke. Vielleicht BerufswunschDie Theorie war auch nicht trocken, fgt Wiebke Henrich hinzu. Kann daraus ein Berufswunsch werden? Ja, entgegnet Wiebke ich habe vor, Architektur zu studieren. Auch Kirsten Scheinhtte, Anna-Lena Cantzler und Dorothee Feilke entschieden sich fr ein rundes Modell, Anna Wolfram und Hanna Geiger entwarfen jedoch ein rechteckiges Gebude aus Wesersandstein mit Holzbalken, modernen Glasflchen und einem Grasdach. ZukunfsvisionenUnsere Zeit ist schnelllebig, sagt Doris Feldhege wer wei, vielleicht steht tatschlich mal ein Besucher- und Ausstellungspavillon auf dem Tanzwerder!

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