Polizei findet umfangreiches Diebesgut bei georgischen Asylbewerbern

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Friedland. Mit richterlichen Beschlüssen haben Ermittler der Polizei Göttingen, Beamte der Göttinger Verfügungseinheit und die 5. Bereitschaftspol

Friedland. Mit richterlichen Beschlüssen haben Ermittler der Polizei Göttingen, Beamte der Göttinger Verfügungseinheit und die 5. Bereitschaftspolizeihundertschaft der Zentralen Polizeidirektion am Donnerstagabend in der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) in Friedland mehrere Wohneinheiten von georgischen Asylbewerbern durchsucht. Hintergrund der Durchsuchungen war ein von der Ermittlungsgruppe (EG) "LAB NI" der Polizei Göttingen initiiertes Ermittlungsverfahren gegen 13 Georgier wegen Verdachts des banden- und gewerbsmäßig begangenen Ladendiebstahls. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hatte in diesem Zusammenhang beim Amtsgericht Göttingen die Durchsuchungen der von den Tatverdächtigen bewohnten oder genutzten Räume beantragt. In den betroffenen  Gebäuden hielten sich zum Zeitpunkt der Durchsuchung 60 Georgier auf. Von den 13 Beschuldigten wurden sieben angetroffen. Zu Zwischenfällen kam es nicht.

Die Durchsuchung, die dem Auffinden von Beweismitteln dienen sollte, war aus Sicht der Ermittler ein voller Erfolg. In den fünf betroffenen Wohneinheiten stellten die Beamten umfangreiches Diebesgut -dieses füllte insgesamt 13 große blaue Müllsäcke (Foto) sowie mehrere Reisekoffer und Trolleys- sicher.  Zu den sichergestellten Gegenständen gehörten u. a. Tabak, Parfum, Kosmetika, Rasierklingen, Uhren, Handys, hochwertige Bekleidungsgegenstände, Schuhe, SIM-Karten und Navigationsgeräte. Die genaue Anzahl steht in Anbetracht der großen Menge der aufgefundenen Gegenstände zurzeit noch nicht fest.  Insgesamt dürften mehrere hundert Einzelpositionen sichergestellt worden seien, die nach derzeitigen Ermittlungen eindeutig aus Diebstählen stammen. Nach Rücksprache mit den beiden vor Ort anwesenden Staatsanwältinnen wird nach Abschluss der genauen Katalogisierung und Zuordnung des Diebesgutes über weitere strafprozessuale Maßnahmen entschieden. Zu Festnahmen kam es deshalb am Einsatzabend nicht. Die Ermittlungen dauern an.

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