Positives Signal für die Spielgruppe

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Hann. Münden. Rats-Fraktionen wollen über weitere Förderung beraten und nochmals Summe im Haushalt einstellen.

Hann. Münden. Nachdem  Walter Kalk, Regisseur und Autor des Eisenbart-Stücks, in der vergangenen Ausgabe der Mündener Rundschau seinen Unmut über sein ausstehendes Honorar geäußert hat, gibt es nun ein positives Signal aus dem Stadtrat.

In der Sitzung des Gesellschaftsausschusses am Mittwoch gaben die Politiker zwar noch keine konkrete Zusage, doch die Fraktionen wollen sich besprechen und spätestens im März eine niedrige fünfstellige Summe für den Haushaltsplan 2014 berücksichtigen. Das bestätigte Sabine Haegner auf Anfrage, die die Grünen im Gesellschaftsausschuss vertritt. Man tue sich beim Beschluss sehr schwer, denn es handele sich um eine Freiwillige Leistung und müsse man darauf achten, alle Vereine Mündens gleich zu behandeln. Und die Stadt habe dem Eisenbart-Verein in 2013 bereits  16.000 Euro zur Verfügung gestellt, sagte Haegner.

Und weiter: Falls man einen weiteren Betrag für den Verein im Haushalt bereitstellen würde, sei das an Bedingungen geknüpft. Darunter die Kooperation der Spielgruppe mit dem Mündener Touristikverein, der bei der Vermarktung des Stücks die Federführung übernehmen solle. Ebenso müsse ein schlüssiges Finanzierungskonzept seitens des Vereins vorgelegt werden, damit man seitens der Politik sicherstellen könne, dass keine weiteren Fördergelder mehr bereit gestellt werden müssten. Danach sei endgültig Schluss.

Redebedarf sieht Haegner zwischen Spielgruppe und Regisseur. "Es wäre denkbar die Zusammenarbeit zeitlich zu beschränken oder punktuell festzulegen. Ziel muss es sein, das Stück zur Aufführung zu bringen. Das wollen schließlich alle. Die öffentlichen Proben sahen schon sehr vielversprechend aus", so die Ratsfrau der Grünen.

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