Reformationsstadtführung am 17. September in Hann. Münden

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Lassen es sich und den Gästen gut gehen: Herzogin Elisabeth (li.) und ihre Mutter an der fürstlichen Kaffeetafel.

An der fürstlichen Kaffeetafel lässt es sich am Sonntag bestens aushalten

Hann. Münden.  Die Gelegenheiten in fürstlicher Gesellschaft zu speisen, sind für Normalbürger doch eher rar gesät. Am 17. September gibt sich Mündens Herzogin Elisabeth jedoch die Ehre und lädt Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt zu einer festlichen Kaffeetafel in Hann. Münden ein. Anwesend sein werden auch ihre Mutter, die Kurfürstin Elisabeth von Brandenburg, und die Bürgermeisterfrau Ilsabe Hüpeden. Bevor zur Kaffeetafel mit zeitgenössischer Musik, dargeboten auf der Harfe durch Bettina Kallausch, in die ehrwürdige Ratsstube des Rathauses gebeten wird, erleben die Gäste in einem kleinen Kammerspiel im Gemach „Zum weißen Ross“ im Welfenschloss einen Dialog zwischen Elisabeth und ihrer Mutter. Die beiden Frauen, die zu den Anhängern der lutherischen Lehre gehörten, diskutieren über die geschichtlichen Hintergründe der Reformation sowie über die Hindernisse und Widersacher, mit denen Elisabeth bei der Einführung der lutherschen Lehre in ihrem Fürstentum zu kämpfen hatte.

Anschließend begleitet Bürgermeisterfrau Ilsabe Hüpeden die Teilnehmer durch den Nachmittag. Besucht werden dabei reformationsrelevante Orte in der Hann. Mündener Altstadt, bevor die Gäste im Rathaus wieder auf Herzogin Elisabeth und ihre Mutter treffen. In der Ratsstube ist der Tisch festlich gedeckt und Elisabeth lädt ihre Gäste zu Kaffee und zu einer extra für diesen Tag kreierten Torte ein. Tickets für das herzögliche Event sind für 15 Euro pro Person – inklusive Kammerspiel, Stadtrundgang und Kaffeetafel – nur im Vorverkauf bei der Tourist-Information im Rathaus , Lotzestraße 2 erhältlich. Beginn der Veranstaltung ist am 17. September, 14.30 Uhr, am Schlossplatz. Aus räumlichen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt.

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