,Reinhardshagen ist kein Brennpunkt’

Freuen sich darauf, ihre Beratungsangebot ab Maerz auch im noerdlichsten Zipfel des Landkreises Kassel vorhalten zu koennen: (v.li.) Peter Geipel und Marit Kraneis von der Drogenhilfe Nordhessen e.V.
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Freuen sich darauf, ihre Beratungsangebot ab Maerz auch im noerdlichsten Zipfel des Landkreises Kassel vorhalten zu koennen: (v.li.) Peter Geipel und Marit Kraneis von der Drogenhilfe Nordhessen e.V.

Reinhardshagen/Vaake. Peter Geipel von der Mobilen Jugend- und Drogenberatung im Landkreis Kassel in der Drogenhilfe Nordhessen e.V. ist in Reinhards

Reinhardshagen/Vaake. Peter Geipel von der Mobilen Jugend- und Drogenberatung im Landkreis Kassel in der Drogenhilfe Nordhessen e.V. ist in Reinhardshagen von Zeit zu Zeit als Streetworker unterwegs und sucht seit 2008 das Gespräch mit Betroffenen und steht in Kontakt mit der Gemeinde. Sein Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Heranwachsenden, die mit legalen oder illegalen Suchtmitteln Probleme haben oder in Schwierigkeiten geraten sind, Hilfe anzubieten. Ab dem 1. März wird er für Reinhardshagen und das obere Wesertal Ansprechpartner im Gebäude des Bau- und Ordnungsamtes Vaake sein. Denn hier richtet die Drogenhilfe Nordhessen e.V. ein Beratungsbüro ein, das jeden Donnerstagnachmittag Jugendlichen, Eltern und Institutionen als Anlaufstelle dient. Hier werden Fragen rund um das Thema Sucht beantwortet, Orientierungshilfe für Jugendliche gegeben, über gesundheitliche und soziale folgen von Suchtmitteln informiert und über mögliche strafrechtliche Folgen aufgeklärt.

Keine lange Anfahrtszeiten aus dem nördlichen Zipfel

Doch Reinhardshagen sei keineswegs ein Drogen-Brennpunkt: "Hier werden genauso wenig oder viel Suchtmittel konsumiert, wie in anderen Gebieten auch. Unsere Absicht ist es vielmehr, den Bewohner dieser Region eine  Beratungseinrichtung vorzuhalten", klärt Geipel auf. Denn seit fast 20 Jahren hat die Fachstelle für Suchtprävention für den Landkreis Kassel ihren Sitz in Hofgeismar und der sei für Reinhardshäger & Co. mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen. "Bislang haben sich die Betroffenen aus Reinhardshagen mehr nach Münden zum Diakonischen Werk orientiert. Dort gibt es allerdings Schwierigkeiten mit der Finanzierung von Hilfen, weil sie aus einem anderen Bundesland kommen", informiert Geipels Kollegin Marit Kraneis. Beide betonen, dass die Bürozeiten ein ergänzendes Angebot in Reinhardshagen seien – Streetwork würde weiterhin stattfinden. Wie Geipel weiter mitteilt, handele es sich um ein Frühilfeangebot für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 22 Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit in Reinhardshagen: "Wir sind erster Ansprechpartner für Verhaltenssüchte, arbeiten mit dem Nachwuchs im Vorfeld und nicht erst, wenn sich ein Suchtverhalten verfestigt hat. Bei Bedarf vermitteln wir Betroffene in Hilfen, wie Therapien oder Entgiftung."Das Büro für Suchtprävention, welches Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar bereits beim Neujahrsempfang Anfang Januar erwähnte, wertet das Beratungsangebot der Gemeinde auf. "Wir sindsehr dankbar, dass man uns Räumlichkeit und Technik seitens der Kommune zu Verfügung stellt", so Geipel.

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