„Rock for Tolerance“ zog Besucher auf den Tanzwerder

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Auch in diesem Jahr erfreute sich das Festival wieder einer regen Beteiligung von Besuchern aus dem Kreis.

Trotz dunkler Wolken herrschte gute Stimmung auf dem Tanzwerder in Hann. Münden. Das zweite „Rock for Tolerance"  unterhielt die Besucher bis in den späten Samstagabend.

Hann.Münden.  Rock, mal hart, mal rhythmisch, mal gefühlvoll, mit Texten über Freundschaft und Liebe oder politische Aussagen. Das Open-Air-Festival „Rock for Tolerance“ unterhielt das Publikum bis in den späten Samstagabend. Schon nachmittags waren viele Besucher auf dem Tanzwerder, verspeisten die ersten Grillwürstchen, naschten Eiskugeln oder erfrischten sich an den verschiedensten Getränken.

Gute Stimmung trotz dunkler Wolken

Das Programm versprach Rock von fünf Bands: BlindLinks aus dem Eichsfeld, Badass Bastards aus Göttingen, Lost Brian aus Hann. Münden, Best Before Monday aus dem Raum Göttingen und am Abend YugonaughtY ebenfalls aus Hann. Münden. Bürgermeister Harald Wegener kam zur Eröffnung mit Regenschirm betonte aber, das sei „kein Regenschirm, sondern ein Gehstock, denn trotz wolkenverhangenem Himmel werden wir trockenes Wetter haben“. Der Schirmherr der Veranstaltung dankte allen Personen, die das Fest in vielen Stunden Arbeit vorbereitet hatten. Ebenso den Sponsoren, wie dem Spendenparlament, den Vereinen, den Standbetreibern, dem ASB, der Feuerwehr, der Verwaltung und den Versorgungswerken.

(V.li.): Uta Finstor, Silvie Gödeke, Heike Göppert und Andrea Reich kamen durch Zufall zum Festival.

Matthias und Nicole aus Münden und Axel aus Göttingen genossen gutgelaunt den Nachmittag. Während Axel noch keine spezielle Band favorisierte, hatten sich Matthias und Nicole schon festgelegt. Ihre Lieblingsband ist Best Before Monday. Durch Zufall erfuhren Uta Finstor, Heike Göppert und Andrea Reich aus dem Harz beim Besuch ihrer Turnschwester Silvie Gödeke von der Veranstaltung, ein willkommenes Erlebnis.

Die Freiwillige Feuerwehr sorgte mit dem Kistenstapeln für Freude bei den kleinen Besuchern. Gesichert an einem Seil wurde Kiste auf Kiste gestapelt und so immer höher geklettert. Ab dem 7. Oktober gibt es zudem für Kinder von vier bis sechs Jahren die Möglichkeit, bei „Spiel und Spaß“ die Feuerwehr kennen zu lernen, außerdem kann man am 9. September einen „Schnuppertag“ im Vogelsangweg miterleben. Spaß hatten auch viele Kinder, größere und kleinere, bei der Sprayaktion des Stadtjugendrings. Ausgestattet mit Atemschutzmasken besprühten sie mit bunten Farben eine im Karree aufgespannt Plastikfolie. Das Motto der Open-Air-Veranstaltung hieß „für Toleranz, gegen Rassismus“. An Ständen stellten einzelne Gruppen sich und ihr Programm vor, das Spendenparlament, ein.münden und Bürgertreff. Sarah Lehn von der Diakonie informierte über Angebote, wie Flüchtlingsberatung, Babytreff, Nähcafé und „Café International“. Aus Duderstadt warb Max Moser vom „Bündnis gegen rechts“ für Weltoffenheit. Seine Vision, „gemeinsam mit dem Fachwerkfünfeck in Aktionen Gesicht zeigen und Demokratie stärken“.

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