Rund 15.000 Gäste sorgten für eines der bestbesuchten Sattelfeste

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Beim 21. Sattelfest auf der gesperrten B3 hatten Fahrradfahrer und Skater am Sonntag freie Bahn. Die Polizei zählte rund 15.000 Besucher.

Von HELGA PIEKATZ

Hann. Münden. Beim 21. Sattelfest auf der gesperrten B3 zwischen Kassel-Wolfsanger und Hann. Münden hatten Fahrradfahrer und Skater freie Bahn. An fünf Etappenpunkten konnten sich die Freizeitsportler Stempel abholen und so an einer Verlosung teilnehmen.  Als Gewinn lockte unter anderem ein Rundflug über Nordhessen.

Mündens Bürgermeister Harald Wegener radelte mit seiner Ehefrau Manuela, dem Bereichsleiter Sicherheit und Ordnung, Jürgen Liebrecht, Steffen Berndt vom Bürgerforum Hann. Münden, und Münden Naturpark-Geschäftsführerin Antje Jahn nach Wilhelmshausen. Dort trafen sie Kassels Regierungspräsidenten (RP)  Dr. Walter Lübcke und radelten mit ihm nach Münden zurück. Ebenfalls dabei waren RP-Pressesprecher Michael Conrad, Irmgard Braun-Lübcke, der Vorsitzende der Städtischen Werke Kassel, Andreas Helbig, der ehemalige K&S-Vorstand Gerd Grimmig, der Baunataler Unternehmer Stefan Koch, und Extra-Tip-Chefredakteur Rainer Hahne.

Es war das erste Mal, dass ein Mündener Bürgermeister zum Sattelfest den Kasseler Regierungspräsidenten abholte. Dr. Walter Lübcke sagte, "Uns verbindet eine alte Freundschaft. Wir sind eine Region. Wir kommen immer gern nach Münden, so soll es auch bleiben".

Getränke, Fisch, Gegrilltes und süße Crêpes wurden an den Ständen auf dem Kirchplatz zum Kauf angeboten. Eine Präsentation von Fahrrädern war auch dabei, ebenso eine von Kangoo-jumps, Die ehemalige Weltmeisterin im Rudern, Manuela Zander, führte die aus der Schweiz stammenden Sportgeräte vor.

Großer Andrang herrscht am Stand des RP: Nicole Brettnich und Regina Sandrock konnten die vielen Stempel, die sie auf die Sattelfest-Pässe drückten, nicht zählen. Laut Polizei waren es ungefähr 15.000 Besucher. "Es ist eines der bestbesuchten Sattelfeste", zeigte sich Michael Conrad zufrieden.

Heidrun Grimm beispielsweise war aus Thüringen angereist. Zusammen mit Ingo Franz aus Kassel-Wilhelmshöhe ist sie nach Wolfsanger und von dort weiter nach Hann. Münden geradelt. Die 33 km führen sie anschließend auch wieder zurück. "Drahtesel sind unsere Haustiere", sagte Heidrun Grimm lachend. Familie Ebentheuer aus Kassel hingegen war mit dem Zug angereist und fuhr mit dem Fahrrad zurück. Die fünfköpfige Familie hatte im letzten Jahr auf der Rückreise kaum Platz im Zug gefunden. Bettina Dakayi und Jan Stey mit dem dreijährigen Jonathan kommen ebenfalls aus Kassel und genossen die Mündener Fachwerkkulisse.

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