In Bonaforth werden die ehemaligen Räume des Kindergartens saniert

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Waren beim ersten Arbeitseinsatz dabei: (V.li.) Joachim Hansen, Bernd Stemmer, Kevin Barth, Rolf Hirdes, Roland Sittig, Dieter Schütt, Thomas Stöbener, Diethelm Meyer, Heinz-Günter Richter, Jürgen Lis, Carsten Franz und Herbert Sittig.

Bonaforther begannen mit Arbeitseinsatz im Dorfgemeinschaftshaus

Bonaforth. Unter der Verantwortung des Trägervereins Bonaforther Dorfgemeinschatshaus e.V. wurde am vergangenen Wochenende mit den Sanierungsarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus begonnen. Seitens der Stadt wurde in der Vergangenheit über den Abriss der Anlage nachgedacht. Doch bevor es dazu kam, legten die Einwohner lieber selbst Hand an. Bei der Immobilie handelt es sich um einen Gebäudekomplex, dem unter anderen eine Turnhalle und ein Kindergarten angeschlossen war. Die Anlage wurde im Herbst 2014 geschlossen, nachdem in den Räumen starker Schimmelpilzbefall festgestellt worden war (wir berichteten).

In der ersten Maßnahme, die voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein wird, sollen im ehemaligen Kindergarten ein etwa 80 Quadratmeter großer Raum, der Eingangsbereich sowie Sanitäranlagen hergerichtet und wieder für Vereine und Veranstaltungen nutzbar gemacht werden. Während des ersten Arbeitseinsatzes packten rund 20 freiwillige Helfer mit an. Wie Roland Sittig, Ortsbürgermeister und zeitgleich 2. Vorsitzender des Trägervereins, erklärte, setzte sich die Gruppe „buntgemischt aus Mitgliedern unterschiedlicher örtlicher Vereine“ zusammen. Insgesamt 50 freiwillige Personen seien auf einer Liste vermerkt, die, je nach Fähigkeit, während den Sanierungsarbeiten zum Einsatz kommen sollen. Zunächst wurde mit dem Entkernen der Räume begonnen, um den Auslöser des Fäulnisproblems ausfindig zu machen. „Dazu wurden die Decken abgenommen, an denen sich Wasserflecken abgezeichnet hatten. Jedoch war das darunter zum Vorschein kommende Material trocken und nicht von Schimmel befallen. In einem nächsten Schritt werden wir uns der Schimmelbekämpfung annehmen“, teilte Sittig mit. Die Kommunalen Dienste Hann. Münden (KDM) hätten für die Sanierungsmaßnahme 25.000 Euro in Aussicht gestellt. Die Arbeiten müssten von den Bonaforthern selbst ausgeführt werden, um mit dem schmalen Budget, was überwiegend für Baumaterial gedacht ist, auszukommen. Weitere Aufgaben werden sein, undichte Stellen im Flachdach ausfindig zu machen und alte Fenster mit Einscheibenverglasung auszutauschen, die eine erhöhte Kondensfeuchte verursachen. Diese Arbeiten würden laut Sittig allerdings in die wärmeren Monate verschoben. Gearbeitet werden soll überwiegend an den Wochenenden, die der Arbeitskreis festlegt und bekannt gibt.

Auch Sanierung der Turnhalle angepeilt

In einer zweiten Maßnahme wollen die Bonaforther die angrenzende Turnhalle sanieren. Dafür würden von den KDM 35.000 Euro bereitgestellt, so Sittig. Doch voraussichtlich werde der Betrag nicht ausreichen, um alle anfallenden Kosten zu decken. Man werde vermutlich noch andere Quellen anzapfen müssen, informierte der Ortsbürgermeister. Mit der zweiten Maßnahme werde vermutlich erst in 2018 begonnen. Und auch nur dann, wenn bis dahin die Sanierung im ehemaligen Kindergarten erfolgreich abgeschlossen sein sollte, so Sittig.

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