Sattelzug im "Ohr" zu schnell

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Friedland. LKW kommt ins Schleudern und beschädigt 15 Felder Außenschutzplanke. Es entsteht ein Schaden in Höhe von 60.000 Euro.

Friedland. Bei einem LKW-Unfall im AD Drammetal ist am Dienstagabend gegen 18.50 Uhr ein Gesamtschaden in Höhe von rund 60.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand.  Im sogenannten "Ohr", der Auffahrt von der A 38 zur A 7 in Richtung Kassel, kam es aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit immer wieder zu Unfällen.

Ersten Erkenntnissen der Göttinger Autobahnpolizei zufolge geriet ein 23 Jahre alter LKW-Fahrer aus Leipzig mit seinem Sattelzug im besagten Kurvenbereich vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Der LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb anschließend quer zur Fahrtrichtung stehen, die Sattelzugmaschine rutschte auf die Außenschutzplanke und ragte in den Böschungsraum.  Sie musste später mit einem Schwerlastkran von der Schutzplanke gehoben werden.

Bei der Kollision wurden 15 Felder der Schutzplanke beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. An dem LKW entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Für die Dauer der Bergungs-und Fahrbahnreinigungsarbeiten musste die Auffahrt vom AD Drammetal in Richtung A7/Kassel für den Verkehr gesperrt werden.

Nachfolgende PKW wurden von der Polizei aus dem Kurvenbereich heraus geleitet. Für mehrere LKW-Fahrer war ein Rückwärtsfahren aufgrund der Fahrzeuggröße hingegen nicht möglich, da zu gefährlich. Sie mussten bis zur Bergung in der Kurve ausharren. Aufgrund  des geringen Verkehrsaufkommens blieben weitere Behinderungen aber aus. Gegen 23.20 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

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