Schiff trieb führerlos auf Oberweser

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Unbekannte hatten Schute vermutlich von der Leine gelassen.

Northeim. Unbekannte hatten eine Schute vermutlich von der Leine gelassen.

Northeim. Gestern Abend alarmierte ein Anwohner aus Bodenfelde die Göttinger Polizei und meldete gegen 19.45 Uhr einen führerlosen Lastkran, der sich im Bereich Bodenfelde langsam auf der Weser bei Flusskilometer 32 stromabwärts bewegen soll. Ersten Ermittlungen zu Folge hatten Unbekannte die Schiffsbefestigung gelöst und das Boot flussabwärts treiben lassen. Die Wasserschutzpolizei Kassel sucht jetzt nachZeugen.

Nachdem die Göttinger Beamten informiert worden waren, verständigten sie sofort die hessischen Kollegen und die Feuerwehr. Gemeinsam wurde daraufhin die Weser ufer- und wasserseitig abgesucht.

Nach intensiver Fahndung konnte das treibende Fahrzeug letztlich gegen 21.30 Uhr durch eine Bootsbesatzung der Feuerwehr Bad Karlshafen bei Weser-Kilometer 43 (ca. 1,4 km oberhalb der Straßenbrücke Bad Karlshafen) am rechten Flussufer gesichtet und schließlich gesichert werden. Bei dem betroffenen Fahrzeug handelt es sich um eine sogenannte Schute des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hann. Münden mit den Maßen 11,45 x 4,5 Meter.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Beamten der Wasserschutzpolizei Kassel lag die Schute nahe der Ortslage Gieselwerder, bei Weser-Kilometer 28,3, am linken Ufer und war mit Tauen und Drähten am Ufer festgemacht. Unbekannte Täter lösten offenbar die Festmacher und ließen das Fahrzeug treiben.

Bisher sind noch keine Schäden an Fähren, Steganlagen oder anderen Schiffen bekannt geworden. Die Wasserschutzpolizei Kassel ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Zeugen, die Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter machen können, werden gebeten, sich unter 0561 / 2076944 bei der Wasserschutzpolizei zu melden.

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