Ein Schmuckstück für Münden entsteht

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(V.li.) Landschaftsarchitekt Andreas Schmid-Maas von der Planungsgemeinschaft Landschaft und Freiraum, Klaus Simon Versorgungsbetriebe, Manfred Felizak Meister der Baustelle, Ralf Hoffmann Versorgungsbetriebe, Jochen Mundt und Bernd Becker, beide Firma Kirchner, Rainer Cohrs, Fachdienst Liegenschaften und Sanierung und Mike Bause, Kommunale Dienste.

Hann. Münden. Bauarbeiten am Dielengraben schreiten voran.

Von HELGA PIEKATZ

Hann. Münden.Überquert man die alte Werrabrücke, so kann man den Fortschritt der Bauarbeiten am Dielengraben beobachten. Wie es aussehen wird, lassen die Baupläne der "Planungsgemeinschaft Landschaft und Freiraum" schon erkennen. Landschaftsarchitekt Andreas Schmid-Maas hat sie unserer Zeitung zur Verfügung gestellt. Neben den 48 Autoparkplätzen, diskret versteckt hinter Buchenhecken und kleinen Baumreihen, nach dem Motto "Parken im Park",  wird ein Stahlpavillon mit Tischen und Bänken zum Verweilen einladen. Mühlsteine, die bei Arbeiten gefunden wurden, erinnern an die ehemalige Mühle. Der alte Brunnen ist freigelegt und soll beleuchtet werden, "damit man hineinschauen kann". Von den Bänken der "Stadtbalkone" beobachtet der Erholungsuchende das beruhigende Fließen der Werra. Die Geländer an der Kaimauer sorgen für Sicherheit. Während die Elektroräder an der Strom-Ladestation "auftanken", genießen die Radler von der Terrasse des Cafés Kuchen und Cappuccino. An den Durchgängen in der Stadtmauer entstehen kleine Terrassen für die Anwohner.

Auch die Straßenbeleuchtung wird neu. Uta von Schenck, Fachplanerin für Licht & Lichttechnik aus Göttingen, entwirft die Beleuchtung für das Schloss. "Für die Pflasterung verwenden wir die gleichen Steine wie in der Ziegelstraße und Marktstraße", erläutert Andreas Schmid-Maas, "auch die Wasserpegelstände bei Hochwasser haben wir berücksichtigt".

Förderung durch Bund und Land

Die Umstrukturierung des Dielengrabens wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland (aufgrund eines Beschlusses, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) und dem Land Niedersachsen (vertreten durch Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration). Bauherrin ist die Stadt Hann. Münden.

Die technische Betreuung und Koordination der Bauarbeiten hat Mike Bause von den Kommunalen Diensten. Reiner Cohrs, Fachdienst Liegenschaften und Sanierung, ist fürs "Finanzielle" zuständig. Die Firma Kirchner GmbH Hoch und Tiefbau führt die Bauarbeiten durch. Hier hat Jochen Mundt die Hauptbauleitung, Manfred Felizak ist Meister der Baustelle. Klaus Simon und Ralf Hoffmann von den Versorgungsbetrieben sorgen dafür, dass die Stromleitungen optimal und kostengünstig verlegt werden. Regelmäßig treffen sich die Verantwortlichen zu Besprechungen.

Die Gesamtkosten von 1,7 Millionen Euro, tragen je ein Drittel Stadt, Bund und Land. Baubeginn war September 2013. Bis auf Restarbeiten soll im Mai 2014 alles fertig sein.

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