Schneller ins Internet - Breitbandausbau in Mündener Ortsteilen schreitet voran

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(V.li.) Frank-Joachim Lormis, Deutsche Telekom AG, Karl Schaefer, Ortsbuergermeister Bonaforth, Detlev Barth, Geschaeftsfuehrer der WRG Wirtschaftsfoerderung Region Goettingen und Landrat Reinhard Schermann schauen sich ein Glasfaserkabel an. Foto: Piekatz

Bonaforth. Schneller Internetzugang auch in ländlichen Gebieten, das Startsignal für den Ausbau von 300 Breitbandandschlüssen gab vergangene Woche

Bonaforth.Schneller Internetzugang auch in ländlichen Gebieten, das Startsignal für den Ausbau von 300 Breitbandandschlüssen gab vergangene Woche Landrat Reinhard Schermann im Ortsteil Bonaforth, wo das erste Multifunktionsgehäuse aufgestellt wurde.Der symbolische Spatenstich für die gesamte Ausbaumaßnahme erfolgte im Beisein von Frank-Joachim Lormis, Deutsche Telekom AG, Detlev Barth, Geschäftsführer der WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen und Karl Schäfer, Ortsbürgermeister von Bonaforth. "Die leistungsfähige Bereitstellung des schnellen Internets ist vergleichbar mit der Strom- und Wasserversorgung", sagte Reinhard Schermann.So habe der Landkreis Göttingen, als Koordinator für die Städte und Gemeinden, in Zusammenarbeit mit der WRG, Wirtschaftsförderung Region Göttingen, in den letzten Jahren den Ausbau der entsprechenden Infrastruktur systematisch und zielgerichtet vorangetrieben.

"Menschen bleiben auf dem Land, wenn sie die gleichen Möglichkeiten haben" wie in der Stadt. Das Ziel von Reinhard Schermann, "die ländliche Kultur ausbauen und pflegen, was vorhanden ist". Die Kreisverwaltung hatte unter anderem eine Breitbandumfrage durchgeführt und eine Machbarkeitsstudie vorgelegt.

Bald 9.000 Haushalte

Weitere Ortschaften, die mit Breitband versorgt werden, sind neben Bonaforth, Laubach, Lippoldshausen und Wiershausen. "Im gesamten Landkreis werden schon bald mehr als 9.000 Haushalte schnelle Internetverbindungen erhalten" erklärte Frank-Joachim Lormis von der Deutschen Telekom AG, die nach einer Cluster-Ausschreibung den Zuschlag für den Ausbau bekommen hat.Zu den 10 Millionen Euro der öffentlichen Hand wird die Telekom für sieben Landkreise mehr als 19 Millionen Euro in den Breitbandausbau in Süd-Niedersachsen investieren. Auf den Landkreis Göttingen entfällt ein Anteil von zirka 2,8 Millionen. Daran beteiligen sich die Städte und Gemeinden trotz knapper Kassen mit einem Kofinanzierungsanteil von 350.000 Euro.

"Bis Ende 2011 werden wir die letzten Gemeinden anschließen", versprach Frank-Joachim Lormis. Die Bewohner der Ortsteile können dann das Internet mit bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde nutzen. Der Landrat kündigte im Herbst eine "Zwischenbilanz" über die Realisierung an.

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