Schnelles Netz auf Knopfdruck

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Los geht’s: (V.li.) Karl-Heinz Rempe, Vertriebsbeauftragter Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland, Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne, Breitbandbeauftragter Jörg Wiesemann, Bauleiter Carsten Jahns, Baubegleiter Jörg Mechmershausen und Sebastian Heubach, Leiter des Telekom Shops in der Langen Straße drücken den roten Startknopf für das VDSL-Internet.

Hann. Münden. Telekom und Bürgermeister geben Startschuss für Highspeed-Internet.

Hann. Münden. Die Dreiflüssestadt ist eine der ersten Städte in Niedersachsen die startklar für die neue Vectoring-Technik ist. Mehrere Kilometer Glasfaserkabel wurden  in den vergangenen Monaten in der Stadt verlegt (wir berichteten). Seit vergangenen Mittwoch können die VDSL-Anschlüsse mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) gebucht werden.

"Ab der zweiten Jahreshälfte 2014 wird es dann noch schneller: Die Telekom hat beim Ausbau modernste Technik eingesetzt und wird dadurch in der Lage sein, Vectoring, den Daten-Turbo für das Kupferkabel, einzuschalten. Dann werden im Internet Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s beim Herunterladen möglich sein. Beim Heraufladen wird sich die Geschwindigkeit sogar vervierfachen - von 10 auf 40 MBit/s. Die Telekom hat das Netz im gesamten Vorwahlbereich 05541 ausgebaut – nicht mit dabei sind allerdings Laubach und Bonaforth", erklärt Karl-Heinz Rempe, Vertriebsbeauftragter Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland. Rund 9.500 Haushalte würden von der neuen Technik profitieren. 69 Multifunktionsgehäuse mit modernster Technik seien neu aufgestellt und mit 18 Kilometer Glasfaser angeschlossen worden, so Remoe weiter.

Für Beratung vor Ort und die Bestellung von Neuanschlüssen oder höheren Bandbreiten stehen die Mitarbeiter des Telekom Shops Lange Str.47, Hann. Münden zur Verfügung."Schnelles Internet ist ein Standortvorteil für unsere Stadt. Ich wünsche mir, das die Bürgerinnen und bürger dieses Angebot auch nutzen", meint Klaus Burhenne, Bürgermeister von Hann. Münden."Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran und investiert in Deutschland rund vier Milliarden Euro pro Jahr", ergänzt Rempe, "aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Stadt profitiert Hann. Münden jetzt als eine der ersten Städte im Bundesgebiet von unserer Breitband-Offensive."

Die drei Schritte zum schnellen Internet

Die Telekom wird bis Ende 2016 die Zahl ihrer VDSL-Anschlüsse von 12 auf 24 Millionen erhöhen und außerdem das Tempo im VDSL-Netz deutlich steigern: beim Herunterladen von maximal 50 auf 100 MBit/s und beim Heraufladen von 10 auf 40 MBit/s. Gerade das Heraufladen wird immer wichtiger. Die Menschen nutzen das Internet heute aktiv. Sie teilen ihre Texte, Fotos und Videos übers Netz.Um das schnelle Internet zu realisieren, sind drei Schritte notwendig: Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.

Zweitens, die Multifunktionsgehäuse (MFG) werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und MFG möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Das MFG ist prall gefüllt mit hochmoderner Technik. Es beheimatet bis zu achthundert Internet-Anschlüsse. Im MFG wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.Drittens, auf der Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladenmöglich.

Über die Internetseite www.telekom.de/schneller und die Hotline Telefon 0800-3303000 können sich Kunden über Angebote und Ansprechpartner informieren. Außerdem werden sie in diesen Tagen von Mitarbeitern des Unternehmens kontaktiert, die ihr neues Produkt offensiv bewerben.

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