Am Schwein kommt keiner vorbei... ,Schwein.Kram’ heißt die neue Sonderausstellung im Städtischen Museum

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Hann. Münden. "Schwein gehabt", also "Glück gehabt", das war der erste Gedanke von Museumsleiterin Martina Krug, als sie vom Mus

Hann. Münden."Schwein gehabt", also "Glück gehabt", das war der erste Gedanke von Museumsleiterin Martina Krug, als sie vom Museumsverband gefragt wurde, ob das Städtische Museum die Wanderausstellung "Schwein.Kram" übernehmen möchte und der Verband das auch organisatorisch und finanziell fördert. Und so konnte am vergangenen Donnerstag die Ausstellung mit dem Untertitel "Alltägliche und kuriose Dinge rund um die Sau" eröffnet werden."Das Schwein ist dem Menschen genetisch sehr ähnlich, wir haben es zum Fressen gern, nutzen es als Schimpfwort und Glücksbringer. Wir bewundern es auf der Leinwand und tragen es auf der Haut", informierte Museumsleiterin Krug. "Die Ausstellung beleuchtet die vielen Facetten des Borstenviehs und nimmt den Titel ,Schwein.Kram’ wörtlich", ergänzt sie.

Vom Aktenkoffer, wo es dem Schwein ans Leder gegangen ist, über die Gelatine in Gummibärchen, oder als Glücksbringer zu Silvester und Alltagsgegenstand - die Sau begegnet uns überall. Auch in zahlreichen Sprichwörtern ist sie zugegen, wie "Perlen vor die Säue werfen", oder wenn  man mal die "Sau rauslässt" oder wenn es drunter und drüber geht sagt man "was ist denn das hier für ein Sauhaufen".Auch als Medienstar ist das Schwein in Form von Miss Piggy im Museum allgegenwärtig oder als Piggeldy und Frederick. Und Martina Krug bedankte sich auch bei ihren Mitarbeiterinnen mit einem Augenwinkern, die geholfen hatten, diese "Schweinerei" auszupacken und den "Sauhaufen" für die Ausstellung zu ordnen.

Auch Volker Ludwig sprach als Kulturdezernent der Stadt Hann. Münden und stellvertretender Vorsitzender des Museumsverbands Südniedersachsen. "Wir sind überzeugt, dass es eine Ausstellung für alle Altergruppen ist – weil, am Schwein kommt einfach keiner vorbei." Und auch er bekannte sich, dass ihm die kleinen Marzipanschweinchen am liebsten sind. Auch ein solches ist in einer Vitrine des Museums zu finden.Und er sagte am Donnerstag mit einem Lächeln: "Sie als Besucher haben Schwein gehabt, weil Ihnen das Glück zuteil wurde, bei dieser Ausstellungseröffnung und "riesengroßen Schweinerei" dabei gewesen sie zu dürfen.Die Ausstellung im Städtischen Museum, Schlossplatz 5, Hann. Münden, ist bis  26. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags 11 bis 16 Uhr. Weitere Öffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage.

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