Stadt und Landkreis Göttingen kamen gut ins neue Jahr

Polizeiinspektion zieht positive Bilanz und spricht von einer vergleichsweise ruhigen Silvesternacht

Göttingen. Keine besonders herausragenden Einsatzanlässe, weniger abgebrannte Pyrotechnik und dazu eine weitestgehende Einhaltung der jeweiligen Böllerverbote in Stadt und Landkreis Göttingen - so lautet in Kurzform die erste Bilanz der Polizeiinspektion (PI) Göttingen für die vergangene Silvesternacht. Das positive Fazit der "einsatzreichsten Nacht des Jahres" erstreckt sich von den Göttinger Dienststellen über Duderstadt, Hann. Münden bis nach Osterode.

In Göttingen, so Erster Polizeihauptkommissar Guido Schwarze, der die Einsatzverantwortung in der Universitätsstadt innehatte, wurde im Vergleich zu den beiden Vorjahren weniger Pyrotechnik angebrannt und auch das Personenaufkommen an sich war weniger. Wie schon in den Jahren 2016 und 2017 waren auch zum diesjährigen Jahreswechsel innerhalb des Stadtwalls und erstmals auch rund um den Jonaplatz im Stadtteil Grone Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei gemeinsam auf Streife unterwegs. Die gemischten Teams verteilten aufklärende Handzettel und suchten das Gespräch mit Anwohnern oder Feiernden, um für mehr Akzeptanz des Böllerverbots zu werben. Das Konzept sollte auch dieses Jahr aufgehen. Nur vereinzelt kam es zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern.

Um kurz nach Mitternacht hielten sich nach polizeilichen Schätzungen ca. 500 Personen am Weender Tor und rund 200 Feiernde am Albaniplatz auf. Als das Jahr 2019 erst eine halbe Stunde "alt" war, wanderten die Menschen nach und nach ab. Bereits gegen gegen 1 Uhr stellten die Einsatzkräfte keine größeren Ansammlungen mehr im Innenstadtbereich bzw. am Jonaplatz fest. Abgesehen von einigen Müllcontainerbränden im Süntelweg und in der Kopenhagenstraße blieb es auch bei den eingeleiteten Brandermittlungen im überschaubaren Bereich.

Im Göttinger Stadtteil Elliehausen geriet jedoch am Silvesterabend gegen 22.05 Uhr aus noch ungeklärter Ursache im Elliehäuser Anger ein Schuppen, ähnlich eines Gewächshauses, in Brand. Menschen wurden nicht verletzt. Das als Lager genutzte Gebäude brannte in der Folge komplett nieder. Die Schadenshöhe beträgt vorläufigen Schätzungen zufolge ca. 10.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen wird nicht ausgeschlossen, dass der Brand durch eine abgefeuerte Feuerwerksrakete verursacht worden sein könnte. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an. An der Brandstelle waren die Berufsfeuerwehr Göttingen sowie die Freiwilligen Wehren aus Elliehausen und Grone im Einsatz.

Zu einem Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in der Ortschaft Eisdorf mussten gegen 0.20 Uhr über 100 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Grund, Windhausen, Gittelde, Badenhausen und Eisdorf/Förste ausrücken. Die Ursache des Feuers steht bislang noch nicht fest. Der Brandort wurde von der Polizei für entsprechende Ermittlungen beschlagnahmt.

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