Mündener Campingplatzbetreiber bitten zum Sommerfest

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Anne Freimuth und Uwe Busch  freuen sich auf zahlreiche Besucher und wünschen den Duck-Race-Teilnehmern viel Glück.

Familie Busch feiert Betreiberjubiläum auf dem Mündener Campingplatz mit Duck Race und mehr

Hann. Münden. Die Familie Busch betreibt seit 20 Jahren den Campingplatz auf dem Tanzwerder. Grund genug für Anne Freimuth und Uwe Busch am kommenden Samstag, den 26. August, ab 11 Uhr ein großes Sommerfest zu feiern und dazu alle Bürgerinnen und Bürger einzuladen. Alles begann damit, dass Uwe Buschs Vater Manfred 1997 die Anlage an der Fulda pachtete. Aus dem schlichten Areal entwickelte sich im Laufe der Jahre ein echtes Highlight für Camper. 2003 übernahm Uwe Busch den Betrieb. Empfangs- und Sanitärgebäude, Biergarten und Minigolfanlage kamen hinzu und auch die Stromversorgung wurde modernisiert und wird heute digital abgerechnet. „Ursprünglich hatte mein Vater den Campingplatz wegen des angeschlossenen Kanu-Verleihs angemietet. Das war damals unsere Haupteinnahmequelle. Wir deckten über 400 Flusskilometer auf Fulda, Werra und Weser ab, hatten Stationen in Höxter, Treffurt oder Eschwege. Man konnte Touren aus dem Katalog bestellen, inklusive Übernachtung“, erinnert sich Uwe Busch zurück. Mit der Zeit verlagerten sich die wirtschaftlichen Stärken und der Campingplatz wurde zum Lebensmittelpunkt. Aus dem In- und Ausland kommen heute die Gäste, ob mit dem Zelt, dem Wohnwagen oder Wohnmobil. Von hier aus können sie zu Tagesausflügen in der Region starten, sich die Fachwerkstatt ansehen oder die schöne Lage am Fuldaufer genießen. In der Hauptsaison wird es mit Stellplätzen auch schon mal knapp.

Doch das Dasein in Flussnähe hat auch seine Schattenseiten. Etwa alle acht Jahre suche das Hochwasser die Anlage im Frühjahr heim. „2003 und 2011 war bei uns Land unter. 2013 auch mal im Sommer. Wir hatten Schottwände vor den Türen und die Ritzen mit Silikon abgedichtet. Am Ende wurden wir vom THW durch das Wohnzimmerfenster evakuiert“, erinnert sich Anne Freimuth. All das gehört zum Leben der Betreiberfamilie dazu, die am 26. August aber die weniger schönen Erinnerungen hinter sich lassen und zu einem abwechslungsreichen Tag für Groß und Klein auf dem Campingplatz einladen möchte. Highlight des Tages ist das 2. Mündener Duck Race, dass um 14 Uhr auf der Fulda starten wird. Mit im Boot sitzt der Weser-Yacht-Club, der bei der Durchführung des Rennens behilflich ist.

Wochenende für zwei Personen zu gewinnen

Der Mündener Campingplatz in den 1960er Jahren. Damals gab es noch kein Empfangs- oder Sanitärgebäude auf dem Gelände. Die Toiletten waren unter der Brücke (angeschnittenes Häuschen am rechten Bildrand) zu finden.

Als Hauptpreis gibt es unter anderem ein Wochenende für zwei Personen im Mindener Hotel „Fairschlafen“ zu gewinnen. Wer teilnehmen möchte kann sich im Vorverkauf eine Ente für 5 Euro sichern. Sie sind auf dem Campingplatz und in der Parfümerie HC-Weber in der Langen Straße zu haben. In der Parfümerie gibt es einen Einkaufgutschein im Wert von 5 Euro sowie eine Mini-Ente gratis dazu. Jeweils 3 Euro pro Entenverkauf gehen an einen guten Zweck. Die Einnahmen aus dem vergangenen Jahr wurden zum Beispiel in ein neues Spielgerät in den Wallanlagen investiert (wir berichteten). In diesem Jahr werden die Einnahmen aufgeteilt. Berücksichtigt werden sollen in jedem Fall Projekte, die Kinder- und Jugendliche unterstützen oder fördern. Am Veranstaltungstag können die Enten für einen Aufpreis von einem Euro noch bis 13 Uhr auf dem Campingplatz erworben werden. Die Siegerehrung ist für 16 Uhr vorgesehen. Am Rahmenprogramm des Sommerfestes beteiligen sich die „Hexaphonics“, die für Live-Musik sorgen werden. Hüpfburg und Kinderschminken stehen für die kleinen Besucher bereit. Die Mündener Kinderfeuerwehr wird für ein Geschicklichkeitsspiel sorgen und Schmuck gibt es an einem Stand von Pierre Lang zu bewundern. Speisen und Getränke werden zu fairen Preisen angeboten. Von Bratwurst, Steaks und Gulasch-Suppe über Kartoffelpuffer, Waffeln, Popcorn und Frozen Yogurt reicht das kulinarische Angebot.

Sollte das Wetter nicht so recht mitspielen wollen, steht ein großes Zelt bereit. „Mit Hochwasser wie vor vier Jahren ist eher nicht zu rechnen“, scherzt Freimuth.

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