Sophie noch immer auf Platz Eins

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Insgesamt 162 Neugeborene erblickten 2011 in der Dreifluessestadt das Licht der Welt. Damit ist die Zahl der Geburten weiterhin ruecklaeufig, die 2010 noch 171 betrug.

Hann. Münden. Namen wie Günter, Getrud, Horst oder Waltraud sind längst nicht mehr hip. Ob sie es irgendwann nocheinmal werden, steht in den Stern

Hann. Münden. Namen wie Günter, Getrud, Horst oder Waltraud sind längst nicht mehr hip. Ob sie es irgendwann nocheinmal werden, steht in den Sternen. Fest steht jedenfalls, dass der Nachwuchs von heute ganz anders heisst, als noch vor 40 Jahren. Die Eltern werden bei der Namensgebung mutiger. Beliebt sind vor allem Doppelnamen, die noch einmal die Individualität des eigenen Kindes untertreichen sollen.Wie Roland Graunitz vom Standesamt Hann. Münden mitteilt, lauten die beliebtesten Mädchennamen aus dem vergangenen Jahr Amy und – wie schon in 2010 – Marie und Sophie.  Bei den Jungen  gab es einen Wechsel auf den ersten drei Plätzen: Alexander, Max und Tim mussten Elias, Leon und Noah weichen. Insgesamt 162 Neugeborene erblickten 2011 in der Dreiflüssestadt das Licht der Welt. Damit ist die Zahl der Geburten weiterhin rückläufig, die 2010 noch 171 betrug: "Seit 2000 hat sich die Zahl der Geburten halbiert", teilt Graunitz mit.  Damit schrumpft die Zahl der Mündener unaufhörlich weiter, denn den 162 Geburten stehen 441 Sterbefälle gegenüber (Vorjahr: 435).

120 Paare gaben sich das Ja-WortOb sich an an diesem Negativtrend etwas ändert, scheint unwahrscheinlich. Das untertreicht auch die Anzahl der Vermählungen: Wurden in 2010 noch 129 Ehen geschlossen, waren es in den zurückligenden zwölf Monaten lediglich 120. Drei Nachbeurkundungen von Ehen gab es, die in den Ländern Tunesien, Costa Rica und den USA geschlossen wurden.

Nur elf der 120 Brautpaare legte Wert auf einen Doppelnamen, wobei jeweils nur einer der beiden Partner einen Namen dem Ehenamen zufügte. Wie im Vorjahr gab es im August die meisten Vermählungen mit insgesamt 17 Eheschließungen. Am markanten Datum, den 11.11.2011 gaben sich gleich sechs Ehepaare das Ja- Wort. Für den 12.12. dieses Jahres, gebe es laut Graunitz allerdings erst eine Anfrage.

Die zukünftigen Nachbarn getraut

Auf die Frage, ob sich Graunitz an ein Ereignis besonders erinnere, erzählt er: "Bei einem Traugespräche eines auswärtigen Paares stellte sich heraus, das sie gerade mein Nachbargrundstück gekauft hatten um dort zu bauen. Ich habe also meine zukünftigen Nachbarn getraut." Was die Feierlichkeiten anginge, hätten Familienmitglieder oder Freunden für viele Brautpaare besondere Fahrzeuge organisiert. So hätten oftmals Nobellimousinen oder Oldtimer vor dem Rathaus geparkt.

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