Spannende Tage in Hooksiel

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Die Wachdienste und die Freizeitgestaltung, darunter Wasserski, hatten allen Teilnehmern Spaß gemacht und der Zusammenhalt in der Gruppe war wieder einmal sehr gut.

Hann. Münden. DLRG Reinhardshagen unterstützte die Kollegen an der Nordsee.

Hann. Münden. Seit über zehn Jahren fährt die DLRG Ortsgruppe Reinhardshagen in den hessischen und niedersächsischen Sommerferien in den an der Nordsee gelegenen Urlaubsort Hooksiel um die dortige DLRG OG Wangerland bei ihren Strandwachdiensten zu unterstützen. In diesem Jahr umfasste die Gruppe zehn Teilnehmer, davon neun Wachdienst leistende Rettungsschwimmer ab 12 Jahren sowie eine Betreuerin. Im Vorfeld der Fahrt waren außer der Abnahme von Rettungsschwimmabzeichen noch die notwendigen Erste Hilfe-, Wasserrettungs- und Funkkenntnisse aufgefrischt worden. Besonders für die Erstteilnehmer der Wachdienstfahrt war dies wichtig, da sie noch nicht viele Einsätze miterlebt hatten und ebenso nicht mit den örtlichen Gegebenheiten an der Nordsee vertraut waren.Die Einsatzstellen am Strand waren wie in den Jahren zuvor die Hauptwachstation in Hooksiel, die Wachen Nord und Süd am Strand von Horumersiel, die Wachstation Schillig bei Deutschlands größtem Campingplatz sowie die Motorrettungsboote Wangerland 1 und Willi Rosenboom. Diese Strandabschnitte werden von der Kurverwaltung des Wangerlandes in Zusammenarbeit mit der hiesigen DLRG betreut und gehören nicht zum Zentralen Wasserrettungsdienst an den deutschen Küsten.

Für die Sicherheit am Strand gesorgt

Der Wachdienst am Strand umfasst hierbei vier Stunden, jeweils zwei Stunden vor und zwei Stunden nach dem Höchststand des Wassers bei Flut. Von der DLRG Reinhardshagen leisteten an jedem Tag mehrere Wachgänger gleichzeitig Dienst um zusammen mit den hiesigen DLRGlern für die Sicherheit der Strandbesucher zu sorgen. Trotz oft schlechten Wetters galt es, auf Schwimmende im Badegebiet zu achten und Erste Hilfe zu leisten. Schwere Unfälle und Verletzungen blieben in diesem Jahr aber aus. Äußerst positiv zu bemerken ist außerdem, dass dieses Jahr das Quallen-Aufkommen sehr gering war und daher selten Personen mit Quallenverletzungen behandelt werden mussten.Im Hooksieler Meerwasser-Hallenwellenbad wurden ebenfalls wieder viele Wachstunden absolviert. Dort waren die jungen Erwachsenen und die Jugendlichen ab 16 Jahren im Einsatz und achteten darauf, dass bei den halbstündlich stattfindenden Wellen keine Unfälle geschahen. Zwar gab es viele Kinder und auch einige ältere Leute, die sich bei dem hohen Wellengang etwas überschätzten, doch zusammen mit den Schwimmmeistern konnte ein risikofreies Badevergnügen für alle Schwimmbadbesucher garantiert werden. Die Einsatzzeiten variierten hier, je nach Wochentag, Tageszeit und Besucherandrang, zwischen drei und sechs Stunden.Außerhalb der Wachdienste wurde wie jedes Jahr ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zusammen gestellt. Dazu gehörten u.a. Kart fahren und Wasserski fahren, ein Bowlingabend, ein Kinobesuch, das gemeinsame Essen gehen und das traditionelle Strandpicknick am Sandstrand von Hooksiel. Außerdem wurde Hooksiel genauer erkundet, es gab einen Ausflug nach Wilhelmshaven und die jüngeren Teilnehmer besuchten das Spielparadies Bullermeck.

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