Staufenberg testet E-Auto

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UEbergabe des Elektroautos: Buergermeister Volker Zimmermann (sitzend am Steuer) laesst sich vom Leiter des E.ON Mitte Regionalzentrums Nord Armin Schuelbe das Fahrzeug erklaeren.

Staufenberg. Die Gemeinde Staufenberg verschafft sich als erste Gemeinde im Landkreis Göttingen einen eigenen Eindruck von der Alltagstauglichkeit e

Staufenberg. Die Gemeinde Staufenberg verschafft sich als erste Gemeinde im Landkreis Göttingen einen eigenen Eindruck von der Alltagstauglichkeit eines Elektroautos der E.ON Mitte AG. Bürgermeister Volker Zimmermann nutzt die Gelegenheit, eines der Fahrzeuge des Typs Peugeot i.On aus der Flotte von E.ON Mitte für mehrere Tage Probe zu fahren. Am Mittwoch nahm er am Rathaus in Staufenberg-Landwehrhagen das Fahrzeug von Armin Schülbe, Leiter des E.ON Mitte Regionalzentrums Nord, und E.ON MitteKommunalberater Peter Schulze entgegen. Zum Einsatz kommen soll das Fahrzeug in den kommenden Tagen für Dienstfahrten innerhalb des Gemeindegebiets.Die E-Autos sind seit Mitte 2011 an verschiedenen Standorten des Netzgebiets von E.ON Mitte im Einsatz und  setzen auf kürzeren Strecken von bis zu 140 Kilometern herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus dem eigenen Fuhrpark. Gemeinsam mit Kommunen möchte E.ON Mitte Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität sammeln."Ich bin gespannt, wie sich das Elektroauto im Alltag schlägt", sagte Bürgermeister Volker Zimmermann. Testen möchte er es vor allem auf Komfort und Fahrweise. Im Fokus steht aber auch die Ladung des mit Lithium-Ionen-Batterien bestückten Fahrzeugs, die über eine haushaltsübliche Steckdose funktioniert. Der Ladevorgang kann, bei leerem Akku, bis zu sechs Stunden dauern. Eine entsprechende Planung vorausgesetzt, muss das aber nicht zwangsläufig mehr Aufwand bedeuten als das herkömmliche Betanken von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Wer das Auto über Nacht an das Stromnetz anschließt, dem steht morgens der Wagen wieder voll aufgeladen zur Verfügung.

"Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit", ergänzte Armin Schülbe, Leiter des E.ON Mitte Regionalzentrums Nord. Die Nutzung der Elektromobilität biete eine große Chance für den Klimaschutz, da E-Autos bereits heute weniger Kohlendioxid (CO2) produzieren als herkömmliche Verbrennungsmotoren. Zudem seien sie wartungsärmer. Ein Nachteil der rein elektronisch betriebenen Fahrzeuge sei jedoch der noch hohe Anschaffungspreis, ergänzte Schülbe.

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