Wer stoppt die Klimakatastrophe?

Fernseh-Meteorologe beim Jubilumsdialog der Sparkasse MndenVon HELGA PIEKATZHann. Mnden. Gibt es morgen Sonnenschein, Regen oder Sch

Fernseh-Meteorologe beim Jubilumsdialog der Sparkasse Mnden

Von HELGA PIEKATZHann. Mnden. Gibt es morgen Sonnenschein, Regen oder Schnee? Wettervorhersagen werden tglich im Fernsehen ausgestrahlt. Dieter Walch studierte Mathematik und Physik, machte sein Hobby zum Beruf, wurde Diplom-Meteorologe und moderiert seit ber 25 Jahren den Wetterbericht beim ZDF, auch im heute journal. Anlsslich ihres 175-jhrigen Jubilums hatte die Sparkasse Mnden am Donnerstag zum Jubilumsdialog 2008 ins Welfenschloss geladen. Thomas Scheffler, Sparkassendirektor und Vorstand der Sparkasse kndigte zwei Themen zum Klimawandel an: Klimawandel Sciencefiction oder Realitt?, eine Herausforderung fr Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von Dieter Walch und Deka-Umweltinvest Investieren in eine bessere Umwelt von Fondsmanager Michael Schneider.

Anschaulich erluterte der Dozent fr Medien-Meteorologie der Universitt Hannover, Dieter Walch, die Begriffe, Wetter, Klima und Globales Klima. Seit 1870, mit Beginn der Industrialisierung, steigt der Anteil des CO2-Ausstoes stetig an, er war jedoch noch nie so hoch wie heute. Klimaforscher weltweit haben 44 verschiedene Klimamodelle erarbeitet. Das gnstigste Szenario: Die Menschen sind vernnftig und halten sich an die 1992 in Rio von allen Staaten unterschriebene Agenda 21, man habe 15 Jahre geschlafen, msse jetzt Schularbeiten machen. Das schlechteste Szenario, Menschen machen so weiter, und die Erwrmung steigt um 4,7 bis 6,4 Grad Celsius mit katastrophalen Folgen fr die Menschheit. Diejenigen, die dies leugnen seien keine Wissenschaftler.

Was knnen wir tun? Dieter Walch gab Beispiele: Zum Beispiel nicht mit 200 km/h ber die Autobahnen zu rasen. Schon bei 145 km/h wrden 1/3 weniger Kraftstoff verbraucht und man wre auch nicht viel lnger unterwegs. Ferner die Energie effizienter einsetzen, zum Beispiel alte lbrenner erneuern und drittens auf indirektem Wege dazu beitragen, dass emissionsfreie und emissionsarme Energieversorgungssysteme entwickelt werden, indem man in entsprechende Fonds investiere. Hierzu hatte Diplom-Betriebswirt Michael Schneider in seinem Vortrag Anregungen gegeben. Dieter Walch, der schon einmal vor 16 Jahren einen Vortrag in Mnden hielt, schloss mit den Worten, der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Deshalb schlug er vor, umweltschdigende Angewohnheiten stufenweise zu reduzieren. Schauen Sie in den Spiegel, dort sehen sie den einzig wahren Schuldigen.

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