Streitbar und humorvoll

Bad Sooden-Allendorf. Im vollbesetzten Saal des Hochzeitshauses lauschten am vergangenen Sonntagvormittagdie Gste des Neujahrsempfangs aufmer

Bad Sooden-Allendorf. Im vollbesetzten Saal des Hochzeitshauses lauschten am vergangenen Sonntagvormittagdie Gste des Neujahrsempfangs aufmerksam den Worten von Roland Gundlach, Brgermeister von Bad Sooden-Allendorf. Der Verwaltungschef gab sich in seiner Rede gewohnt kmpferisch und streitbar und sprach einige Themen an, die im Jahr 2007 eine ganz besondere Bedeutung fr die Kurstadt haben.Ich bedanke mich bei allen Anwohnern, die vom derzeitigen massiven Baulrm an vielen Orten der Stadt belstigt werden fr ihr Verstndnis und ihre Toleranz. Auch ich selbst bin jetzt von den lauten Rammarbeiten am Tunnel Sd geweckt worden. Aber die derzeitigen Projekte mssen einfach schnell voran gebracht werden, so Gundlach. Der Brgermeister wies darauf hin, das derzeit die deutliche Verschlechterung des Nahverkehrs von den Verantwortlichen auch noch als Verbesserung verkauft werde. Er kndigte an, dass die Stadt hier massive Gesprche fhren wird. Zudem bemngelte er, dass der Ausbau des Bahnhofs viel zu langsam voranschreite.

Mit den Worten Unser Heilbadstatus ist in Gefahr, wenn die Feinstaubwerte berschritten sind, sprach das Stadtoberhaupt ein fr die Zukunft Bad Sooden-Allendorfs ganz entscheidende Problematik an. Von Mai bis Oktober werden in der Stadt Feinstaub-Luftmessungen vorgenommen. Daher msse man alles dafr tun, um den Kern von Sooden relativ verkehrsfrei und damit auch feinstaubfrei zu halten. Gundlach freute sich darber, dass dank groen ehrenamtlichen Engagements vieler Brger die Dorfgemeinschaftshuser mittlerweile eine gute Kostenstruktur aufwiesen. Schwerpunkt der zuknftigen Stadtteilarbeit seien zunchst Orferode und Ellershausen. In Sachen Demographie bezog Gundlach ebenfalls eine klare Position: Im Jahr 2020 wird Bad Sooden-Allendorf statt einst 10.000 nur noch 8.500 Einwohner zhlen. Wir werden deshalb keine neuen Baugebiete erschlieen sondern alles dafr tun, um die Altstadt lebensfhig zu erhalten. Groe Hoffnungen knpft er an die bevorstehenden Groereignisse in der Kurstadt: Weil wir in diesem Jahr den Deutschen Hallenbdertag ausrichten drfen, den schon Stdte wie Baden-Baden veranstalten haben, spielen wir in einer Liga mit, in der wir noch nie aktiv waren. Zu den weiteren Top-Events zhlen darber hinaus die Einweihung des neuen Musik- und Kongrezentrums und der Werrataltag. Insbesondere vom letztgenannten Ereignis verspricht sich der Verwaltungschef hohe Besucherzahlen. Anschlieend wurden die Diakonie Hospital, das Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf, das Kurzentrum Werraland mit jeweils 500 Euro sowie der Sozialkreis und Hospizdienst mit 2.500 Euro aus den Ertrgen der Meiner-Stiftung bedacht. Der Brgerpreis der Stadt fr langjhrige ehrenamtliche Ttigkeit ging an den Verein fr Heimatkunde und historische Stadtfhrungen. Nach dem Auftritt der Sternsinger und dem Ende des offiziellen Teils lud Ronald Gundlach zu bilateralen Gesprchen in gemtlicher Runde ein.

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