"Tiere haben immer Vorrang"

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Einige der insgesamt 19 Hunde der Familie.

Mielenhausen. Nach unserer Berichterstattung über die umstrittene Tierhaltung in Mielenhausen, melden sich nun auch die Besitzer zu Wort. Die Halter

Mielenhausen. Nach unserer Berichterstattung über die umstrittene Tierhaltung in Mielenhausen, melden sich nun auch die Besitzer zu Wort. Die Halter der  Tiere, die namentlich nicht genannt werden möchten, weisen die Vorwürfe zurück.Einige Sachen werden falsch dargestellt, die Wahrheit sehe anders aus.Erst am Dienstag war das Veterinäramt in Mielenhausen, die Amtstierärzte und eine Fachfrau für Pferde hätten sich die Pferde genau angesehen, und nichts zu beanstanden gehabt.Die Besitzerin gesteht ein, dass das Haus in Wiershausen in einem schlechten Zustand gewesen ist. Das wäre aber eigentlich eine private Angelegenheit gewesen, die auch im vergangenen Jahr nicht an die Öffentlichkeit sollte."Die Tiere haben immer Vorrang", betont die Besitzerin. Auch die Hunde bekämen genügend Auslauf. Bei einem Besuch machten zumindest die anwesenden Tiere einen munteren und neugierigen Eindruck. Der weiße Hund sei nie weggelaufen, er wäre bei den damaligen Nachbarn gewesen, "sie haben ihn in die Enge getrieben", schildert der Besitzer.Seit Jahren besitzt das Paar Hunde und Pferde, und nach eigener Aussage habe es sich immer gut im die Tiere gekümmert. Sogar um die, die ihnen eigentlich nicht gehörten. So wie das 30-Jahre alte Pferd, das im Januar starb. Vor fünf Jahren habe der Besitzer das Tier bei dem Paar untergestellt und sich seit langer Zeit angeblich nicht um das Tier gekümmert.Als der Wallach im Januar unglücklich in die Tränkewanne stürzte, entschied man sich mit Absprache vom Veterinäramt für die Tötung des Tieres, nachdem man noch versuchte dem Pferd zu helfen.Die anderen Pferde bekämen genügend Futter. Die Vollblutaraber hätten eine für ihre Rasse völlig normale Statur und bekämen immer genügend zu Trinken. Auch im Krankheitsfall würden die Besitzer immer zum Tierarzt gehen.

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